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Zentralindien 2004 Teil 1 |
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Einleitung Eine wirklich tolle unvergessliche Reise die alles zu bieten hat, was Indien als Reiseland auszeichnet. Die vielen tollen Begegnungen mit den Menschen und der Natur bleiben uns unvergessen. Wir reisten von Delhi nach Bophal mit der Eisenbahn. Von dort reisten wir mit Auto und einem Fahrer durch Zentralindien und erlebten ein Highlight nach dem andern. Nachher ging es mit der Eisenbahn nach Orissa wo wir weitere erlebnisreiche Tage verbrachten. Zum Abschluss brachte uns die Eisenbahn noch nach Kalkutta |
| Bhopal | Deori | Marble Rocks | Kanha N.P | Baiga Volksstamm |
| Sahspur Lace | Sunset | Poter Village | Chilpi Market | Abschied |
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Samstag 24. Januar 2004 Sonntag 25. Januar 2004 |
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In Deori übernachteten wir in einem ganz einfachen Gasthaus mit gerade nur zwei Zimmern. Im Gästebuch fanden wir nur Einträge von Indern. Als wir durch das Dorf spazierten, das Abseits der Durchgangsstrasse liegt, wurden wir von überall her kritisch gemustert. Ein junger Mann sprach uns dann an. Mit seinem bescheidenen Englisch, verständigten wir uns so gut als möglich. Wir wurden dann zuerst zu seinem Kollegen und später zu Ihm nach Hause eingeladen. Der Bann war gebrochen, wir wurden jetzt von überall her angelacht. Als wir uns auf den Nachhauseweg machten , war gerade die Schule aus, so wurden wir von einer grossen Schar Kinder nach Hause begleitet, und die übrigen Dorfbewohner schauten dem lustigen Treiben neugierig zu. Uns wurde dann, ein mit viel liebe zubereitetes und ein sehr feines Nachtessen serviert. Am Morgen kamen noch einige um sich von uns zu verabschieden. Es war ein wirklich interessanter Aufenthalt in diesem eher wohlhabenden, ländlichen Dorf Deori. |
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Später hatten wir auch noch Zeit, um etwas weiter Fluss abwärts das rege Treiben bei einer Fluss Fähre zu beobachten. Hier konnten wir mit eigenen Augen sehen, dass der Raubbau an Indiens Wäldern für die Indischen Frauen ein immer steigender Arbeitsaufwand bedeutet, mit immer mehr Zeitaufwand für die täglichen Pflichten des Holz sammeln. |
Kanaha Nationalpark - Hier nahmen wir täglich, morgens und abends, an zwei geführte Safaris teil. Das heisst am Morgen ging es um 6.00 Uhr los und um 12.00 Uhr kam man zum Mittagessen zurück. Um 14.30 ging es schon wieder auf die Nachmittagssafari . Um 18.30 waren wir jeweils zurück. Nachher gab es das Nachtessen am Lagerfeuer. Wir waren jeweils so um die sechs bis acht nicht indischen Touristen, die von zwei Guides vom Ressort betreut wurden. Die Tage waren also komplett ausgefüllt, vor allem mit den spannenden Safaris. Der Kanha National Park bietet eine atemberaubende Natur und Tierwelt. Mit Laubwäldern, Savannengrasland, Hügeln und sanften Flüssen. Am Morgen gab es zuerst eine Jeepsafari bis zum Frühstück, das beim Jeep eingenommen wurde. In dieser Zeit waren die Buschmänner mit ihren Elefanten auf Tiger suche. Wir fuhren dann in die Nähe der Tiger, und dann ging es auf dem Rücken der Elefanten auf Tigerbeobachtungen. Am Nachmittag wurde vor allem die traumhafte Natur im untergehendem Schein der Sonne betrachtet. |
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Am 31. Januar feierten Bernadette und ich unseren
Hochzeitstag und es war der mit Abstand bewegendsten Hochzeitstag,
den wir je erlebten. Zwei einheimische Frauen kamen mit ihren
Kindern mit auf die Safari, um ihre Männer/Väter bei der Arbeit auf
den Elfanten zu beobachten. Es war für uns sehr schön, dies alles
mit Einheimischen teilen zu können. Es wurde dann ein ganz
spezieller Morgen, denn es wurde uns nun das volle Programm geboten,
mit wilden Elefanten Ritten und es wurde uns gezeigt, wie zwei von
Kindheit an, an Tiger gewöhnte Elefanten, einen Tiger einkesseln
können, so dass dieser sich nicht zu fliehen wagte. Wir erlebten
dies alles, auf dem Rücken dieser beiden Elefanten mit. Später
wieder im Jeep, passierte etwas das eher selten vorkommt. Ein Tiger
kam uns auf der Strasse entgegen. Wir stoppten und warteten bis der
Tiger ungefähr zwanzig Meter von uns entfernt war, und fuhren dann
langsam zurück bis der Tiger die Strasse verliess. Die alles dauert
ungefähr 20 Minuten.
Nun konnten wir Bernadettes Herz pochen hören
vor Aufregung.
Was wäre wohl passiert wenn der Motor des Jeeps nicht
angesprungen wäre?
Wir sind Magie, die die Menschen, die Natur und die Tiere hier ,
über alles liebt,
sehr, sehr Dankbar für Ihre tolle Begleitung. |
| Montag 1. Februar bis Samstag den 6. Februar 2004 |
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Chhattisgarh
Indiens Dörnröschenland |
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Fahrt nach Kawardha wo wir im
Hotel Kawardha
Palace wohnten.
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Im Hotel Palace war alles inbegriffen, Vollpension, Getränke,
Wäsche waschen, Fahrrad, Kino sowie Sunny als Guide und ein Auto mit
Fahrer. Das Programm wurde nach unseren Wünschen zusammen gestellt,
mit den Einheimischen in Kontakt zu kommen und Spaziergänge und
kleine Fahrrad Touren zu unternehmen. So ging es dann los, und was
folgte, waren unglaublich erlebnisreiche Tage, mit unzähligen tollen
Begegnungen mit den Menschen und der Natur, hier im Herzen Indiens. |
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Am Nachmittag besuchten wir dann in Singhasi Village den Tribal Mark mit dem Tribal Festival. Mitten drin zu sein in diesem lebhaften Treiben, und sich nicht als Eindringling fühlen zu müssen, war ein fantastisches Erlebnis. Als wir wieder losfahren wollten, kamen wir mit einer Gruppe Baigas in Kontakt. Wir nahmen diese Gruppe dann mit uns und stopften das Auto voll, so konnten sie sich den 10 km Fussmarsch ersparen. |
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Am Morgen fuhren wir zum Sahspur Lace, der mit dem Auto kaum mehr zu erreichen ist. Dort am Ende der Zivilisation wanderten wir um den See und beobachteten die farbenprächtigen Vögel. In einem Innenhof eines Hauses assen wir zu Mittag, damit wir mit dem Geschmack unseres Essens keine Bären anlockten. Nachher fuhren wir nach Lohara. Dort gibt es ein Brunnenschacht in den eine Treppe zu unterirdischen Räumen führt. Dort hielten sich früher die Bewohner des Palastes, bei grosser Hitze auf. |
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Am Nachmittag besuchten wir die High School von Lohara. Es ging dort wie bei einem Staatsempfang zu. Der Prinzipal war sehr Stolz. Anschliessend wurden wir von Miss Poja nach Hause eingeladen. Die Eltern legten für uns Ihr Sonntagsgewand an. |
Diesen Tag verbrachten wir in Kawardha, und wir bewegten uns mit dem Fahrrad fort. Die älteren Frauen lachten teilweise lauthals, wenn sie Bernadette radeln sahen. Wir besuchten auch Sunnys Familie. |
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Um 15 00 fuhren wir dann mit dem Auto zum Saroda Damm, einem sehr schönen sunset point . Schon bald kamen wir mit einer Indischen Familie, und mit deren netten Tochter Sanjana ins Gespräch. Diese waren sehr interessiert an uns und an der Schweiz. So picknickten wir eine Stunde gemütlich zusammen, bis zum Sonnenuntergang. Auf der Heimfahrt kamen wir noch bei einem Dorffestival vorbei. Am Abend kamen die Milchmänner von Kawardha nur wegen uns zum Palast, und führten Folkstänze für uns auf. |
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Am Morgen besuchten wir ein Poter Village, die Schule von Cherke Kachaz und Sunnys Lodge |
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Hier in diesem Baiga Dorf sahen wir viel
Armut und Elend. Diese Leute Leben
praktisch ohne medizinische Versorgung. Viele der Bewohner hier
Husten stark. Sunny nahm ein wenig Medikamente mit und verteilte
diese an die Baigas. Als ich ein Haus von innen sah erschrak ich.
Die Häuser hier haben zwei Räume und sind praktisch leer. Ein bis
zwei halbvolle Säcke mit Reis und sonst einfach nichts. Es gibt
weder Betten noch Decken. Die Baigas hier schlafen auf dem Boden,
es wird ja aber um diese Jahreszeit richtig kalt in der Nacht. |
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satyendra upadhyay(sunny) bhoramdeo,chhattisgarh,India (mo)094255-58230, 093009-88997 Bhoramdeo Jungle Retreat |
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| Am Nachmittag besuchten wir den Wochenmark von Chilpi |
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Wir wurden mit dem Auto nach Bilaspur zum Bahnhof
geführt, ca. 120 km. Unterwegs machten wir einen Halt in
einem Restaurant. Dort ging ich aufs WC und so musste ich
in den 2. Stock, durch eine Art Backstube. Dort herrschten
andere Arbeitsbedingungen als bei uns.
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