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HUMAN RIGHTS

Die drittgrösste Insel der Welt teilen sich Malaysia, Brunei und Indonesien. Ostmalaysia, mit Sarawak und Sabah, lässt sich im Gegensatz zum grösseren Teil der Insel, dem Indonesischen Kalimantan, problemlos bereisen. Faszinierend vielfältiger Regenwald, selten gewordene Orang Utans und Proboscis - Nasenaffen, imposante Nashornvögel und dazu noch Ureinwohner, die vor nicht zu langer Zeit noch auf Kopfjagd gingen, und deren Grossfamilien in traditionellen Langhäusern leben. All dies und noch viel mehr  bietet Ostmalaysia. Alles persönlich sehen und erleben zu können, war für mich das grösste, was ich mir bis zu diesem Zeitpunkt vorstellen konnte und entspringt tiefsten Sehnsüchten . Wir stellten uns diese Reise als privat Tour im Baukastensystem bereits in der Schweiz zusammen und reisten für drei Wochen nach Borneo. Zuerst nach Kuching, dann nach Kota Kinabalu und später noch nach Sandakan. Die Langstreckenflüge buchten wir als Gabelflug nach Kuching und ab Kota Kinabalu zurück. Und dies alles, man Staune, sprengte nicht einmal unser beschränktes Reisebudget.

Doch aber leider, hat wie alles im Leben, zwei Seiten. Der grösste Teil des Regenwaldes auf Ostmalaysia wurde bereits abgeholzt,  und wird auch  dort , wo es eigentlich verboten wäre, immer noch abgeholzt. Und für was dies alles? damit ein paar wenige, skrupellose und geldgierige Profiteure noch reicher werden.  Die absolute Mehrheit der Ostmalaysischen Bevölkerung erzielt keinen Nutzen aus dem monotonen Gummi- und Ölplantagenanbau, denn  für die sehr harte und gefährliche Arbeit in den von Schlangen verseuchten Plantagen, arbeiten und leben, vor allem Gastarbeiter aus Kalimantan.
Credit Suisse und UBS finanzieren umweltzerstörende Plantagen.
Credit Suisse und UBS erhöhen das Kapital für den indonesischen Palmöl-Produzenten Golden Agri-Resources. Die Palmölplantagen bedrohen jedoch die letzten Lebensräume der Orang-Utans und zerstören die Lebensgrundlage vieler Menschen. Sowohl Credit Suisse als auch UBS verschweigen, wie sie bei der Kapitalerhöhung ihre Aktivitäten auf Auswirkungen für Mensch und Umwelt überprüfen. www.evb.ch/p16262.html

Kuching                Kota Kinabalu                Sandakan 

Guidos Reiseberichte

Letzte Aktualisierung am  23.10.2009 17:07:37 
 

 

Wer fliegt, trägt massiv zum CO2-Ausstoss bei. Klimabewusste Passagiere können über die Stiftung "myclimate" den Ausstoss finanziell kompensieren.
 

Bisher wurde in der indischen Provinz Uttarakhand klimaschädliche Kohle als Brennstoff in der Ziegel- und Eisenproduktion eingesetzt. Das Klimaschutzprojekt von myclimate fördert die Verwendung von Briketts aus erneuerbarer Biomasse aus Wald- und Landwirtschaftsabfällen. Zusätzlich werden Restaurants, Tempel, Schulen und Krankenhäuser mit effizienten, rauchfreien Kochern versorgt.                                       ( mehr dazu hier )