Hunger, Armut und Elend   
Lasst den Skandal enden, der die Welt teilt in Villen und Baracken!
"Jede Waffe, die gebaut wird, jedes Kriegsschiff, das vom Stapel läuft, jede Rakete, die abgefeuert wird, bezeichnet letztendlich einen Diebstahl an denen, die hungern und nicht gespeist werden, an denen, die frieren, und keine Kleidung bekommen."
Präsident Dwight D. Eisenhower 16. April 1953

Sehr viele Mädchen und Jungen in der Welt müssen in Armut leben. Über eine Milliarde (tausend Millionen) Kinder sind betroffen. Sie haben nicht genug zu Essen, kein sauberes Trinkwasser, können nicht zum Arzt gehen, wenn sie krank werden und nicht zur Schule gehen. Quelle: UNICEF

Das Massaker an Millionen Menschen durch Unterernährung ist und bleibt der grösste Skandal zu Beginn des dritten Jahrtausends. Eine Absurdität und eine Schande, die durch keinen einzigen Vernunftgrund gerechtfertig und von keiner Politik legitimiert werden können. Es handelt sich um ein immer wieder von Neuem begangenes Verbrechen!
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier! Mahatma Gandhi
Heute leben Schätzungen zufolge mehr als eine Milliarde Menschen in rund 200.000 Slums.

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Zweifle nie daran,
dass eine kleine
Gruppe engagierter BürgerInnen die Welt verändern kann - im Gegenteil: nur so sind jemals Veränderungen passiert.
Margaret Mead, Ethnologin

Heute leben vier Milliarden Menschen mit einem Einkommen von weniger als 3 000 Dollar im Jahr. Gerechnet in der lokalen Kaufkraft, stehen ihnen pro Tag nur rund 8 Dollar zur Verfügung. Etwa eine Milliarde dieser Menschen leben in absoluter Armut und müssen mit weniger als einem Dollar pro Tag auskommen, 2,7 Milliarden Menschen leben von weniger als 2 Dollar pro Tag. Auch den Menschen, die mit ihrem Einkommen über diesen von der Weltbank definierten Armutsgrenzen liegen, fehlt häufig der Zugang zu wichtigen Gütern und Dienstleistungen.

Alle drei Sekunden stirbt ein Kind, das sind am tag rund 30.000 Kinder, gestern, heute, morgen!

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Welt Hunger Index 2011
Wie steigende und stark schwankende Nahrungsmittelpreise den Hunger verschärfen

Der Welthunger-Index 2011 zeigt, dass sich die globale Hungersituation seit 1990 geringfügig verbessert hat. Dennoch ist das Ausmass des Hungers weltweit weiterhin katastrophal.Die höchsten Werte und damit den größten Hunger verzeichnen Südasien und Afrika südlich der Sahara. In den vergangenen Jahren waren die weltweiten Nahrungsmittelmärkte durch steigende und zunehmend veränderlich Preise gekennzeichnet. Diese Preistrends haben schwerwiegende Folgen für arme und hungernde Menschen, die kaum in der Lage sind, auf Preisspitzen und rapide Preisschwankungen zu reagieren. Als Hauptursachen für höhere und stärker schwankende Preise werden drei Faktoren genannt: die wachsende Verwendung von Agrarprodukten zur Herstellung von Treibstoffen, die Zunahme extremer Wetterereignisse aufgrund des Klimawandels sowie ein Anstieg der Warentermingeschäfte mit Agrargütern. ( Warentermingeschäfte sind börsenmäßig organisierte Termingeschäfte in Handelswaren wie Kakao, Kaffee, Öl, Metallen und ähnlichen Rohstoffen. Bei Warentermingeschäften werden Lieferung, Abnahme und Bezahlung der Waren zu einem in der Zukunft liegenden Zeitpunkt vereinbart. Prinzipiell sollen Warentermingeschäfte dazu dienen, die Erzeuger und Abnehmer der Waren gegen künftige Preisschwankungen abzusichern. Weil die Preisschwankungen an den Warenterminbörsen jedoch überaus ausgeprägt sind, beteiligen sich auch Anleger an Warentermingeschäften, um schnelle spekulative Kursgewinne zu erzielen. )

Ausserdem: Die weltweit verfügbaren Getreidereserven weisen einen historischen Tiefstand auf.

In der Studie der Weltbank "Voices of the poor" wurden 60 000 Arme weltweit befragt, was Armut für sie bedeutet: Sie beschreiben Armut als Mangel an materiellen Gütern - insbesondere Lebensmitteln  aber auch als Mangel an Arbeit, Geld, Wohnung, Kleidung. Dazu kommt das Leben in einer ungesunden, verschmutzten, gefährlichen und häufig von Gewalt geprägten Umgebung. Zu einem solchen, als schlechtes Leben empfundenen Zustand, gehören vielfach auch negative und deprimierende Gefühle. Die Wahrnehmung von Machtlosigkeit und von der fehlenden Möglichkeit, die eigenen Interessen überhaupt zu artikulieren, sind ebenso Elemente von Armut wie tägliche existentielle Sorgen oder die Angst vor der Zukunft. In der Statistik wird Armut über das Einkommen definiert. 1,2 Milliarden Menschen leben in absoluter Armut, das heißt, sie verfügen täglich über weniger als einen US$ in lokaler Kaufkraft.


Fast eine Milliarde Menschen hungern weltweit – das sind fast eine Milliarde Schicksale. Jeder Mensch hat ein Recht auf Nahrung, deshalb müssen wir diese Katastrophe beenden. Dabei geht es nicht darum, Almosen zu verteilen. Vielmehr müssen die Menschen in Entwicklungsländern unterstützt werden, ihre Entwicklung wieder eigenverantwortlich in die Hand zu nehmen.

Die Gründe für Hunger sind vielfältig: Armut, Krieg, Regierungsversagen und Verschlechterung der Bodenfruchtbarkeit sind nur einige. Und auch der Klimawandel spielt immer mehr eine entscheidende Rolle. Denn zunehmende Fluten und Dürren, der Verlust an Artenvielfalt, Bodenerosion sowie Wüstenbildung haben nach und nach die Ernteerträge verringert. Auch die Industrie- und Schwellenländer haben mit der industriellen Landwirtschaft ihren Teil dazu beigetragen.
 

Hunger - Auf der Spur des grössten Problems der Menschheit

 
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7 Milliarden Menschen auf der Erde
Die Weltbevölkerung wächst: Jede Sekunde werden auf der Welt 2 bis 3 Bebies geboren. Ab Mitte Jahr 2011 leben 7 Milliarden Menschen auf der Erde. Die Bevölkerung sei im Jahr 2010 weltweit um rund 80 Millionen Menschen gewachsen, teilte die Stiftung am Dienstag mit. Das seien etwa 3 Millionen weniger als im Jahr 2009. Die Stiftung sagt, dass jede Sekunde durchschnittlich 2,6 Menschen zur Weltbevölkerung hinzukommen. Sie rechnet damit, dass die Weltbevölkerung bereits Mitte Jahr 2011 die 7-Milliarden-Marke überschreiten wird. Im Jahr 2025 sollen gar 8 Milliarden Menschen auf der Erde leben.

Mehr als eine Milliarde Menschen weltweit leidet unter chronischem Hunger, und die Zahl der Betroffenen wächst nach Angaben der Vereinten Nationen weiter an. Schuld an der Situation sei unter anderem der unfaire internationale Handel, der Investitionen in die Landwirtschaft in den vergangenen drei Jahrzehnten vielerorts vernachlässigt habe. De Schutter ermahnte die internationale Gemeinschaft, das System von Grund auf zu ändern und für eine nachhaltige Entwicklung des Anbaus, bessere Bedingungen für Landarbeiter und nationale Strategien gegen den Hunger zu sorgen.

 

Reis wird knapp

Hungersnöte erwartet

Reis wird knapp - Hungersnöte erwartet playbutton

Die Welternährungsorganisation FAO erklärte, dass die Weltlandwirtschaft problemlos 12 Milliarden Menschen ernähren kann. Jean Ziegler, der UN-Sonderberichtserstatter für das Recht auf Ernährung, spricht von millionenfachem Mord: „Ein Kind, das an Hunger stirbt, wird ermordet. Die Weltordnung des globalisierten Kapitalismus ist nicht nur mörderisch, sondern auch absurd. Sie tötet, aber sie tötet ohne Notwendigkeit.“     Demzufolge wird alle drei Sekunden ein Kind ermordet.

 
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Jean Ziegler über das Massaker des Hungers "Ich schäme mich meiner Ohnmacht"

Allen Ursachen ist eins gemeinsam: Sie sind menschengemacht und können von Menschen wieder rückgängig gemacht werden. Man kann die Spekulationen verbieten, man kann die Exportsubventionen stoppen und man kann mit der Verbrennung von Lebensmitteln aufhören. Die Bundesrepublik ist eine große und vitale Demokratie. Die Bevölkerung kann, wenn sie erwacht, den Landwirtschaftsminister zwingen, das Agrardumping zu stoppen. Und sie kann den Finanzminister zwingen, bei der nächsten Generalversammlung des Internationalen Währungsfonds für die Entschuldung der ärmsten Länder zu stimmen. Und wenn er es nicht tut, kann man ihn abwählen. Das Gesetz gibt uns Waffen in die Hand.


Sie hoffen also auf einen Aufstand der Bevölkerung?
 

Ich hoffe auf einen demokratischen Aufstand des Gewissens. Es gibt zwei Sorten von Gerechtigkeit: Die tatsächliche Gerechtigkeit und andererseits das Bewusstsein für Gerechtigkeit. Dabei geht es nicht darum, was gerecht ist, sondern was als gerecht oder ungerecht empfunden wird - oder was die Menschen an Gerechtigkeit einfordern. Und da gibt es Fortschritte. Das sieht man sehr gut an Deutschland, wo es übrigens weltweit die meisten Nichtregierungsorganisationen gibt. Während des G8-Gipfels in Heiligendamm vor drei Jahren standen auf der anderen Seite des Stacheldrahtes 140.000 Menschen, die protestiert haben. Männer, Frauen, Priester, Atheisten, Kommunisten - alle waren da aufgrund des moralischen Imperativs. Immanuel Kant hat gesagt: Die Unmenschlichkeit, die einem anderen angetan wird, zerstört die Menschlichkeit in mir. Das ist der Motor einer neuen Bewegung, die gerade entsteht und die bereits politischen Einfluss hat. Nur diese neue Zivilgesellschaft kann die kannibalische Weltordnung brechen.

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Weltweiter Wettlauf um Agrarland in Drittweltländern

Vor Jahrhunderten wurden die Menschen Afrikas verkauft und verschleppt, später ihre Lebenswelten erobert und ausgebeutet. Und heute werden in Afrika riesige Landflächen von internationalen Firmen und Staaten aufgekauft, die auf diesen Flächen im industriellen Massstab Landwirtschaft betreiben wollen. Von Landraub ist die Rede.
Allein in fünf Ländern Afrikas – Äthiopien, Ghana, Mali, Madagaskar und Sudan sind laut einer unter der Ägide der Uno-Landwirtschaftsorganisation FAO publizierten Studie in den letzten fünf Jahren 2,4 Mio. ha Land an ausländische Investoren abgetreten worden, Land, das bis vor kurzem keinerlei Marktwert hatte.

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Der Welternährungstag 2010


Fast eine Milliarde Menschen auf der Welt hungern. Besserung sei nicht in Sicht, mahnen Experten zum Welternährungstag. Auch internationale Großkonzerne spielen dabei eine Rolle: Sie kaufen Land in Entwicklungsländern, Kleinbauern verlieren so ihre Lebensgrundlage.

Der Kampf gegen den weltweiten Hunger steht im Mittelpunkt des heutigen Welternährungstages. 925 Millionen Menschen haben nicht genügend Nahrung; damit liegt die Weltgemeinschaft weit hinter ihren eigenen Zielen zurück, sagt der Generaldirektor der Welternährungsorganisation (FAO), Jaques Diouff: "Diese Zahl liegt höher als 1996, als man beschloss die Zahl der Hungernden zu halbieren. Schlimmer noch: In 30 Ländern herrscht eine so schwere Ernährungskrise, dass sie Soforthilfe brauchen."

Und es ist keine Besserung in Sicht. Im Gegenteil: Die Lebensmittel werden wieder teurer. Die Preise für Weizen und Mais steigen, sagt Marita Wiggerthale von Oxfam. "Das hängt zum einen damit zusammen, dass durch Dürren in Osteuropa die Ernte nicht so groß war wie in den zwei Jahren zuvor. Und dass wir durch Spekulation im Nahrungsmittelbereich eine Verstärkung der Preisentwicklung haben", sagt sie.


Es wird immer wieder die Frage gestellt:
Dürfen Hungernde Menschen der dritten Welt Nahrungsmittel stehlen?
Jean Ziegler vehementer Vertreter für das Recht auf Nahrung,
sagt im Zusammenhang mit dem „menschengemachten Hunger“ in der Welt:
Es kommt nicht darauf an ihnen mehr zu geben, sondern ihnen weniger zu stehlen.
So komme ich zum umgekehrten Schluss: Man kann gar nicht stehlen, was einem schon gehört!

Dieser Bonus schlägt alles: Brady Dougan von der Credit Suisse erhält 70,9 Millionen Franken. Die Summe wird in Aktien ausbezahlt. Sie stammen aus einem speziellen Bonustopf, den die Bank für die Manager über die letzten fünf Jahre gefüllt hat.
Zusammen mit den 19,2 Millionen Gehalt für 2009 kassiert Brady Dougan in diesem Jahr also 90,1 Millionen Franken, umgerechnet ca. 60 Millionen Euro.

 

Finanz Gott ( Teufel ? ) Dougan

Vasella verdiente 2008, in mitten der Weltwirtschaftskrise, sage und schreibe
40.344 Millionen SFr. umgerechnet 26.5 Millionen Euro,
720 x mehr als der Mitarbeiter mit dem tiefsten Lohn bei Novartis.
Vasella  spielt Gott! oder sollte man eher sagen den Teufel?
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier!


Bei einem globalen Anstieg der Durchschnittstemperatur von 2 Grad gegenüber der Zeit vor der Industrialisierung hätten zwischen 100 und 400 Millionen mehr Menschen zu wenig zu essen. Und zwischen einer und zwei Milliarden Menschen zusätzlich hätten nicht mehr ausreichend Trinkwasser.
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L e b e n  u n d  A r b e i t e n   i m   S l u m
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Betrachtet man Armut als die schwerste Menschenrechtskrise weltweit, dann sind Slums ihr sichtbarster Ausdruck: Heute leben Schätzungen zufolge mehr als eine Milliarde Menschen in rund 200.000 Slums.

Finanzkrise frisst Hungerhilfe auf

Fast eine Milliarde Menschen hat nicht genug zu essen - 70 Millionen mehr als vor einem Jahr. Und die Finanzkrise wird das weltweite Problem verschlimmern: Die Milliarden für die Rettung der Bankhäuser fehlen nun in der Entwicklungshilfe, die Wirtschaft in den betroffenen Staaten schrumpft und auch den Hilfsorganisationen geht das Geld aus. Viele Experten fürchten jedoch, dass die Finanzkrise die Entwicklungspolitik weiter in den Hintergrund drängen wird. Zumal die Hungerkrise viel schlimmer als die Finanzkrise sei, "denn sie bedroht millionenfach Menschenleben", wie Schäuble jetzt sagte. Der amerikanische Wirtschaftswissenschaftler und Entwicklungsexperte Jeffrey Sachs, der zum Beraterkreis von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon gehört, fürchtet allerdings, dass die Betroffenen weiter vernachlässigt werden. Schließlich sei es selbst in den wirtschaftlichen Boom-Jahren nicht möglich gewesen, das Thema zur Priorität zu machen.

30 Milliarden Dollar werden pro Jahr gebraucht

Auf rund 30 Milliarden Dollar wird der Bedarf zur Bekämpfung des Hungers geschätzt. Ein Teil davon fließt in die Gewährung der so genannten Mikrokredite, mit deren Hilfe die Bewohner von Dritte-Welt-Staaten ihre Selbstständigkeit finanzieren. Das Modell, für das der Erfinder Muhammed Junus vorletztes Jahr den Friedensnobelpreis erhalten hatte, gilt als äußerst erfolgreiche Hilfe zur Selbsthilfe in Entwicklungsländern. Seine Bank ist eine der wenigen, die keine Spenden von Hilfsorganisationen annimmt, doch üblicherweise meidet ein Großteil der Banken diese Art von Darlehen, so dass deren Vergabe dann doch an den Hilfsorganisationen hängenbleibt. Aufgrund ihrer Finanzlöcher wird das Kreditvolumen aber vermutlich zurückgehen - und damit auch die Hoffnung der Betroffenen auf ein halbwegs würdiges Leben. Das bittere Resultat der globalen Finanzkrise: Der Zugang zum Kapital wird Reichen wie Armen erschwert, doch weil sich die Reichen selber Kredite geben, bleibt für die Armen nichts mehr über.

V i d e o
Welternährungstag und Finanzkrise

Hungerkrise ist schlimmer als Finanzkrise

Berlin (dpa) - Die Welthungerhilfe hat eindringlich davor gewarnt, wegen der Finanzkrise das Schicksal der hungernden Menschen in der Welt zu vernachlässigen. «Fast eine Milliarde Hungernde sind eine Schande für die Menschheit. Im Gegensatz zu den Banken sind sie nicht selbst schuld an ihrer Misere.»
Dies sagte die scheidende Vorstandsvorsitzende der Organisation, Ingeborg Schäuble, am Dienstag in Berlin. Die Hungerkrise sei «viel schlimmer als die Finanzkrise, denn sie bedroht millionenfach Menschenleben». Um das Millenniums- Ziel der Halbierung des Hungers bis 2015 zu erreichen, seien jährlich zusätzliche Mittel in Höhe von zehn Milliarden Euro notwendig.
Schäuble, die im November aus dem Amt scheidet, stellte gemeinsam mit dem Washingtoner Forschungsinstitut für Ernährungspolitik (IFPRI) anlässlich des Welternährungstages (16. Oktober) den Welthunger-Index (WHI) 2008 vor. Danach gibt es zwar in zahlreichen Länder eine positive Entwicklung bei der Hungerbekämpfung. Der «ärgerlich langsame Trend» des abnehmenden Hungers sei aber gebrochen, beklagte IFPRI-Direktor Joachim von Braun. «Wir erleben eine dramatische Trendwende.» Er verwies auf Zahlen der Welternährungsorganisation (FAO), wonach die Zahl der Hungernden 2007 um 75 Millionen auf 923 Millionen gestiegen sei. «Wir rechnen in diesem Jahr mit einer Zunahme um nochmals mindestens 75 Millionen Menschen», sagte Braun.
Zwar seien die Folgen der Spekulation auf die gestiegenen Nahrungsmittelpreise relativ gering. Aber durch die derzeitige Finanzkrise werde es sehr schwer, langfristige Investitionen für den dringend erforderlichen Ausbau der Landwirtschaft in Entwicklungsländern zu mobilisieren. «Der Zugang zum Kapital wird erschwert. Das ist ein sehr schlechte Nachricht für die Hungernden der Welt.»
Auf dem WHI-Index werden insgesamt 88 Länder geführt. Auf den untersten Rängen liegen afrikanische Länder, das Schlusslicht bildet die Republik Kongo. Der Index basiert auf der Auswertung von drei Hauptdatengruppen. Berücksichtigt werden unter anderem der Anteil der Unterernährten an der Bevölkerung, der Anteil der Kinder unter fünf Jahren mit Untergewicht sowie die Sterblichkeitsrate von Kindern unter fünf Jahren.

Finanzkrise droht Hungerkrise zu verschärfen

Rasches Handeln gefragt

Die Welternährungskrise erfordert eine ebenso beherzte Rettungsaktion wie die Weltfinanzkrise. Die Finanzkrise zeigt: Regierungen sind durchaus fähig, zügig enorme Rettungsaktionen in die Wege zu leiten - wenn nur der politische Wille vorhanden ist. Dabei geht es nicht nur um eine moralische Pflicht zur Hilfe für die Hungernden, sondern um unser ureigenes Interesse an globaler Stabilität und Sicherheit. Denn eine hungrige Welt verschärft die nationalen und internationalen Krisen. Wenn die Bundesregierung und die internationale Gemeinschaft nicht sofort einen Paradigmenwechsel vollziehen, rückt das erste Millenniumsentwicklungsziel, die Halbierung des Anteils der Hungernden und Armen bis 2015, in sehr weite Ferne.

Nicht nur die Finanzkrise, sondern auch die Welternährungskrise hat sich in den vergangenen Monaten dramatisch zugespitzt. Die Zahl der bedrohlich chronisch unterernährten Menschen ist mit 923 Millionen auf einen historischen Höchststand geklettert und wird nach Prognosen der neuen Hunger-Task-Force der Vereinten Nationen bald die Milliardengrenze überschreiten. Bereits jetzt kämpft jeder siebte Weltbürger Tag für Tag ums Überleben. In 33 Ländern hat die Ernährungskrise schon zu sozialen Unruhen und Hungeraufständen geführt. Das rücksichtslos profitorientierte Vorgehen von Investmentbanken und Spekulanten hat seinen Teil zu dieser Krise beigetragen: Skrupellose Spekulationen mit Agrarrohstoffen und Böden sind einer der Gründe für den enormen Anstieg der Nahrungsmittelpreise weltweit, der zu einer Verschärfung der Ernährungskrise geführt hat.

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Hunderttausende Menschen werden hungern müssen
Chef des Währungsfonds warnt vor verheerenden Folgen durch teure Lebensmittel

 

Der Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, hat vor verheerenden Folgen durch die weltweite Explosion der Lebensmittelpreise gewarnt. Sollte Nahrung so teuer bleiben wie bisher, "könnte die Bevölkerung einer sehr großen Zahl von Ländern mit furchterregenden Konsequenzen konfrontiert werden", sagte er während der Frühjahrstagung von IWF und Weltbank. "Hunderttausende Menschen werden hungern müssen, Kinder werden an Mangelernährung leiden
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20. Dezember 2007, 16:09 Uhr

Bedrohung für Millionen von Menschen – vor allem in den ärmsten Ländern

UN warnt vor explodierenden Preisen

Die Preise für Nahrungsmittel erreichen auch global immer neue Rekordmarken und bedrohen die Existenz von immer mehr Menschen: Chinas enorme Nachfrage nach landwirtschaftlichen Produkten und die Verwendung von Lebensmittel für die Herstellung von Treibstoffen
geben der Problematik zusätzlich Zündstoff.

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Innert des ersten Tages tot



Pro Jahr überleben bis zu zwei Millionen Neugeborene die ersten 24 Stunden nach ihrer Geburt nicht. Das ergab eine Studie zur weltweiten Kindersterblichkeit. Die meisten Todesfälle in den Entwicklungsländern (im Bild eine Szene aus dem Sudan) liessen sich mit einfachen Mitteln wie genügend Nahrung, Kleidung zum Warmhalten des Neugeborenen oder sauberen Scheren für das Durchtrennen der Nabelschnur verhindern. Der Bericht wurde von der amerikanischen Hilfsorganisation «Save the Children» veröffentlicht.
 

 

 

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Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse,
aber nicht für jedermanns Gier!
Mahatma Gandhi
02.10.1869 - 30.01.1948
indischer Freiheitskämpfer

-
D
ie Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier!
Das sind die Topverdiener 2006 Europas
gemäss der vom «Manager Magazin» in Zusammenarbeit mit der Universität Halle Wittenberg erstellten Rangliste.

Novartis-Chef
Vasella
Jahresgehalt 2006
22,255 Millionen Euro

 BP-Konzernchef
Lord Browne of Maddingley
Jahresgehalt 2006
20,468 Millionen Euro

 Credit-Suisse-Konzernchef Oswald Grübel
Jahresgehalt 2006
19,309 Millionen Euro

UBS-Verwaltungsratspräsident Marcel Ospel
Jahresgehalt 2006
16,672 Millionen Euro


Lehrerin in Indien
Jahresgehalt 500 Euro
44'510 x weniger
44'510 Lehrerînnen
arbeiten für den gleichen
Lohn wie Vasella


Teepflückerin in Indien
Jahresgehalt 400 Euro
51'170 x weniger
51'170 Teepflückerinnen arbeiten für den gleichen Lohn wie Browne


"Laufbursche" Alok aus Indien
Jahresgehalt 300 Euro
64'363 x weniger
64'363 Laufburschen arbeiten für den gleichen Lohn wie Grübel


1.7 Milliarden Menschen
leben mit weniger
als 300 Euro im Jahr
60'000 Kinder wären nicht gestorben 2006, hätten sie über diesen Betrag verfügt!

0,7% Gemeinsam gegen Armut

Armut ist ein Skandal
Die Hälfte der Menschen muss mit weniger als 2 Euro pro Tag auskommen. Weltweit sind 850 Millionen Menschen unterernährt.

Dieser bitteren Armut steht der krasse Reichtum weniger gegenüber.

Mehr geben oder weniger nehmen!

„Es kommt nicht darauf an, den Menschen der Dritten Welt
mehr zu geben, sondern ihnen
weniger zu stehlen“,

sagte Jean Ziegler,
vehementer Vertreter für das Recht auf Nahrung, im Zusammenhang mit
dem „menschengemachten Hunger“ in der Welt.
 


Wie kommt der Hunger in die Welt?

Wie kommt der Hunger in die Welt? Ein Gespräch mit meinem Sohn.

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Die zehn grundlegenden Kinderrechte
hier


 

Armut, Hunger, Not

Kinder Blindheit
Alle drei Sekunden stirbt ein Kind, das sind am tag rund 30.000 Kinder, gestern, heute,morgen!  In vielen Teilen Afrikas kommt 1 Augenarzt auf 1 Million Einwohner
   
 
Kinder Pornographie Missbrauch Prostitution/Handel Genitalverstümmelung
Die Opfer werden
immer jünger, viele sind unter sechs Jahre alt
Bei jedem sexuellen Missbrauch eines Kindes stirbt eine Kinderseele Mehr als 1.200.000 Buben und Mädchen werden jährlich als Sklaven, Bettler oder Prostituierte verkauft Weltweit gibt es
ca. 150 Millionen genitalverstümmelte Mädchen und Frauen.
Kinder Arbeit Strassen Kinder Drogen Kinder Kinder Soldaten
Weltweit werden etwa 246 Millionen Kinder als Kinderarbeiter ausgebeutet. Sie betteln, um satt zu werden. Sie schlafen auf Gehsteigen oder in großen Pappkartons. Die Sucht der Eltern - das Leiden der Kinder .:. Die Sucht der Kinder - das Leiden der Eltern  Gegenwärtig werden in mindestens 20 Kriegen und bewaffneten Konflikten Kinder als Soldaten eingesetzt.

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Überall auf der Welt werden Kinder auf entsetzliche Weise missbraucht.
Allzu oft werden Straßenkinder von Polizisten gefoltert oder getötet. Kinder von nur sieben oder acht Jahren werden rekrutiert oder entführt, um als Soldaten in Militäreinheiten zu dienen. Manchmal werden bereits Sechsjährige gezwungen, unter extrem schwierigen Bedingungen zu arbeiten, oft als Zwangsarbeiter oder in Zwangsprostitution. Sie werden unter unmenschlichen Bedingungen in Gefängnisse eingesperrt. Flüchtlingskinder, oft von ihrer Familie getrennt, sind häufig Opfer von Ausbeutung, sexuellem Missbrauch und häuslicher Gewalt. Ironischerweise sind auch Kinder, die unter staatlicher Fürsorge stehen, oft Missbrauch und Misshandlungen ausgesetzt - verwaiste und verlassene Kinder werden in entsetzlichen Einrichtungen untergebracht, wo sie Grausamkeit und Vernachlässigung erleiden; viele von ihnen sterben. Für viele Schüler ist das Leben sowohl innerhalb als auch außerhalb des Klassenzimmers unerträglich - von Seiten ihrer Altersgenossen und Lehrer erleiden sie Diskriminierung, Missbrauch, sexuelle Belästigung und Übergriffe.

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Alle Kinder dieser Welt

Am 13. April 2006 startet bundesweit der Film „All the invisible children - Alle Kinder dieser Welt“. Der Film widmet sich Kindern, die am Rand der Gesellschaft stehen. Produzentin Chiara Tilesi konnte für dieses Projekt acht namenhafte Regisseure gewinnen. Mehdi Charef, Emir Kusturica, Spike Lee, Katia Lund, Jordan Scott und Ridley Scott sowie Stefano Veneruso und John Woo gewähren in sieben Episoden Einblick in das Leben von Kindern aus verschiedenen Erdteilen. Aus dem Blickwinkel der Kinder nähern sie sich einfühlsam und eindringlich Themen wie Aids, Diskriminierung, Krieg und Armut. „Alle Kinder dieser Welt“ wird von UNICEF, vom World Food Programme und dem italienischen Außenministerium unterstützt. Auch die UniCreditGroup trug zur Realisierung des Films bei. Die Erlöse des Films gehen an ein gemeinsames Projekt von UNICEF und World Food Programme für mangelernährte Kinder in Afrika. Sehen Sie hier den Kino-Trailer (WMV, 6 MB)

Auch Tina Turner und die italienische Sängerin Elisa unterstützen „Alle Kinder dieser Welt“. Ihr Duett zum Film „Teach Me Again“ ist ein Plädoyer für Mut und Zuversicht. Teile der Erlöse aus der Single gehen ebenfalls an ein gemeinsames Projekt von UNICEF und dem World Food Programme.
Video zum Song (WMV, EMI Group Germany

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Ausgegrenzt und unsichtbar

UNICEF-Jahresbericht „Zur Situation der Kinder in der Welt 2006“ -
„Armutsbekämpfung und Kinderschutz gehören zusammen

Z a h le n  u n d  F a k t e n

• Jährlich bleiben rund 48 Millionen neugeborene Jungen und Mädchen ohne eine Geburtsurkunde - Voraussetzung für einen Platz in der Schule, Gesundheitsversorgung und viele
weitere soziale Leistungen.

• 171 Millionen Kinder unter 18 Jahren arbeiten unter Bedingungen, die ihrer Gesundheit schaden -
8,4 Millionen von ihnen in sklavenähnlichen Verhältnissen. Sie verschwinden als Dienstmädchen
hinter den Mauern fremder Häuser. Sie werden für härteste Arbeit in Minen und Steinbrüchen missbraucht
– mit körperlichen und seelischen Folgen für das ganze Leben. Mehr als 70 Millionen arbeitende
Kinder sind nicht einmal zehn Jahre alt.

• 143 Millionen Kinder haben Mutter, Vater oder beide Eltern verloren – eine wachsende Zahl durch
die AIDS-Epidemie. Viele haben keine Wahl, als sich für Nahrungsmittel
oder etwas Geld zu prostituieren oder zu betteln.

• Auf mehr als 100 Millionen wird die Zahl der Kinder geschätzt, die sich in den Großstädten der Welt
auf der Straße durchschlagen. Sie werden verjagt, verprügelt, ins Gefängnis gesteckt – oder von
Bewaffneten ermordet, die ihre Städte „säubern“ wollen.

• Mehr als eine Million Kinder sitzen weltweit in Gefängnissen. Häufig werden die Jungen und
Mädchen nicht wie Kinder, sondern wie erwachsene Straftäter behandelt. Sie warten oft jahrelang
auf ein Verfahren, viele sind Übergriffen ausgesetzt.

mehr zum UNICEF Jahresbericht 2006

 

L
40 Millionen Mädchen müssen schuften.

Die indische Kampagne gegen Kinderarbeit ruft
das Jahr gegen die Ausbeutung von Mädchen aus.

»Ich arbeite in einer Ziegelei und schleppe Steine. Für 200 Steine bekomme ich sechs Rupien. Mir tut die ganze Zeit der Nacken weh.« Ein Ziegelstein wiegt fünf Pfund - zweihundert Steine also fünfhundert Kilo. Sechs Rupien sind umgerechnet acht Cent. Das sind die Zahlen, die Swaroopas Leben bestimmen. Das Mädchen ist zwölf Jahre alt.                                             Artikel lesen

 

Tag für Tag wird in Wien gleich viel Brot entsorgt, wie Graz verbraucht. Auf rund 350.000 Hektar, vor allem in Lateinamerika, werden Sojabohnen für die österreichische Viehwirtschaft angebaut, daneben hungert ein Viertel der einheimischen Bevölkerung. Jede Europäerin und jeder Europäer essen jährlich zehn Kilogramm künstlich bewässertes Treibhausgemüse aus Südspanien, wo deswegen die Wasserreserven knapp werden.
Mit WE FEED THE WORLD hat sich Erwin Wagenhofer auf die Spur unserer Lebensmittel gemacht. Sie hat ihn nach Frankreich, Spanien, Rumänien, in die Schweiz, nach Brasilien und zurück nach Österreich geführt.
Roter Faden ist ein Interview mit Jean Ziegler,UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung.
WE FEED THE WORLD ist ein Film über Ernährung und Globalisierung, Fischer und Bauern, Fernfahrer und Konzernlenker, Warenströme und Geldflüsse - ein Film über den Mangel im Überfluss. Er gibt in eindrucksvollen Bildern Einblick in die Produktion unserer Lebensmittel sowie erste Antworten auf die Frage, was der Hunger auf der Welt mit uns zu tun hat.
Zu Wort kommen neben Fischern, Bauern, Agronomen, Biologen und Jean Ziegler auch der Produktionsdirektor des weltgrößten Saatgutherstellers Pioneer sowie Peter Brabeck, Konzernchef von Nestlé International, dem größten Nahrungsmittelkonzern der Welt.
 

Den Trailer als Quicktime Movie ansehen (7,9 MB)

 

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Das Imperium der Schande
  Der Kampf gegen Armut und Unterdrückung

Die Beseitigung von Hunger und Elend als moralischer Imperativ unserer Zeit. Das aufrüttelnde Plädoyer des engagierten Globalisierungskritikers.
Die multinationalen Konzerne dehnen ihre Macht über den Planeten aus und fahren astronomische Gewinne ein.  Und nie waren Elend und Hunger größer. 100.000 Menschen sterben heute täglich an Hungersnöten und Seuchen, die durchaus vermeidbar wären. In den Ländern der Dritten Welt rackern sich die Menschen buchstäblich zu Tode, um die Schuldenberge abzutragen, die von skrupellosen, korrupten Diktatoren und Generälen angehäuft wurden.

Das Imperium der Schande  
 
 


Geld oder Blut:
Welche Medizin für die Armen dieser Welt?
  Die WHO und die Unicef vertreten sowohl in Kambodscha wie auch in allen anderen armen Làndern seit 25 Jahren eine ärztliche Betreuung auf der Grundlage der Basisversorgungsmedizin". Der Schweizer Kinderarzt Beat Richner, alias Beatocello, setzt sich hingegen seit 11 Jahren für eine ganz andere Vision der humanitären Medizin ein. Die drei Spitäler, die er in Kambodscha bauen ließ, entsprechen dem europäischen Standard und betreuen heute 80% der kranken Kinder des Landes. 4,5 Millionen Kinder sind hier bereits gepflegt worden. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung vor Ort entrüstet sich Dr. Richner über die Passivität der internationalen Organisationen: sie vertreten in diesem von Korruption geplagten Land eine Politik, die zu oft wirkungslos bleibt. Der Film "Geld oder Blut" führt uns das Aufeinanderprallen zweier Gesundheitssysteme vor Augen, die auf gegensätzlichen Philosophien beruhen. Zum ersten Mal öffnen sich der Kamera die Türen des staatlichen Gesundheitswesens von Kambodscha (das von den internationalen Organisationen unterstützt wird), die auf diese Weise konkrete Vergleiche anstellt.
Die Berichte sind ernüchternd und oft auch erschütternd.

Homepage von Dr. Beat Richner

 

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 Letzte Aktualisierung am  12.11.2011 16:47:27 

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