Cost of the War in Iraq
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Guidos Reiseberichte

 Hunger, Armut und Elend   
 Lasst den Skandal enden,
der die
Welt teilt in Villen und Baracken!

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Unicef Jahresbericht 2007

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Nahrungsmittel-Knappheit Biotreibstoffe Die ersten
5 Lebensjahre
30'000  Kinder sterben täglich Gier
Topverdiener
Armut ist ein Skandal

U n i c e f
Die zehn grundlegenden Kinderrechte

Aktion Kinder dieser Welt

Menschen für Menschen

Missbrauch We feed the World Strassenkinder Wasser Recht auf Nahrung

Weltweit explodieren die Preise für Nahrungsmittel. Unruhen sind die Folgen. Die Regierung in Haiti ist nach Hunger-Protesten gestürzt. Das Thema entwickelt sich zu einem ernsten Sicherheitsproblem. Nicht unverschuldet, wie viele Kommentare in deutschen Zeitungen anmerken. Neben der Agrar-Produktion für Biosprit gilt das von den westlichen Industriestaaten gesteuerte Welthandelssystem als Ursache für die dramatische Entwicklung. Die Probleme sind hausgemacht , sind sich alle deutschen Zeitungen einig!

Das Massaker an Millionen Menschen durch Unterernährung ist und bleibt der grösste Skandal zu Beginn des dritten Jahrtausends. Eine Absurdität und eine Schande, die durch keinen einzigen Vernunftgrund gerechtfertig und von keiner Politik legitimiert werden können.
Es handelt sich um ein immer wieder von Neuem begangenes Verbrechen!

Ein Kind das heute an Hunger stirbt wird ermordet!!
jede 3 Sekunden wird demzufolge ein Kind
e r m o r d e t!

Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter BürgerInnen
die Welt verändern kann -
im Gegenteil: nur so sind jemals Veränderungen passiert.

Margaret Mead, Ethnologin

Der Skandal des Hungers, der sich offenbar verschärft, ist inakzeptabel in einer Welt,
die genug Güter, Wissen und Mittel hätte, um ihm ein Ende zu setzen.
Wir sollten unsere Lebensweise ändern - und die strukturellen Gründe beseitigen.  ( Papst Bendikt )

Nahrungsmittel-Knappheit Biotreibstoffe Die ersten
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Hunderttausende Menschen werden hungern müssen
Chef des Währungsfonds warnt vor verheerenden Folgen durch teure Lebensmittel

Der Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, hat vor verheerenden Folgen durch die weltweite Explosion der Lebensmittelpreise gewarnt. Sollte Nahrung so teuer bleiben wie bisher, "könnte die Bevölkerung einer sehr großen Zahl von Ländern mit furchterregenden Konsequenzen konfrontiert werden", sagte er während der Frühjahrstagung von IWF und Weltbank. "Hunderttausende Menschen werden hungern müssen, Kinder werden an Mangelernährung leiden
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Explosion der Lebensmittelpreise schürt Spannungen
Rund um den Globus explodieren die Lebensmittelpreise. Die Gründe sind vielfältig, aber sie haben eine Konsequenz: Die Welt steht vor einer Nahrungsmittelkrise, die mancherorts schon übergekocht ist und deren Folgen nicht abzusehen sind.
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20. Dezember 2007, 16:09 Uhr

Bedrohung für Millionen von Menschen – vor allem in den ärmsten Ländern

UN warnt vor explodierenden Preisen

Die Preise für Nahrungsmittel erreichen auch global immer neue Rekordmarken und bedrohen die Existenz von immer mehr Menschen: Chinas enorme Nachfrage nach landwirtschaftlichen Produkten und die Verwendung von Lebensmittel für die Herstellung von Treibstoffen
geben der Problematik zusätzlich Zündstoff.

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Ziegler beklagt «schizophrene Haltung»

UNO anerkenne Recht auf Nahrung nicht
Jean Ziegler, der UNO-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, beklagt sich über die «schizophrene» Haltung der UNO und der Schweiz in Sachen Recht auf Nahrung. Dies sagte Ziegler an einem Symposium zum Welternährungstag in Bern.
Die USA, die Weltbank, der Internationale Währungsfonds (FMI) und die WTO anerkennten das Recht auf Ernährung nicht, sagte Ziegler. Sie wollten den Hunger mit marktwirtschaftlichen Mitteln bekämpfen. Bei der UNO führe diese Position zur «Schizophrenie».

          Jean Ziegler fordert Biotreibstoff-Moratorium

Der Schweizer UNO-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung hat in Genf verlangt, dass während fünf Jahren keine Biotreibstoffe hergestellt werden dürfen. Biotreibstoffe aus Mais oder Getreide würden die Preise dieser Nahrungsmittel in die Höhe treiben und damit den Hunger fördern, so die Begründung.

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Jean Ziegler verlangt Aufnahme
von Hunger-Flüchtlingen

Der UNO-Berichterstatter für das Recht auf Nahrung, Jean Ziegler, verlangt vom
UNO-Menschenrechtsrat
die Anerkennung einer neuen Flüchtlingskategorie.

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Die ersten fünf Lebensjahre entscheiden über Leben und Tod
Jedes Jahr sterben in Afrika südlich der Sahara 1,6 Millionen Babys im ersten Monat nach der Geburt. Der grösste Teil von ihnen überlebt selbst die erste Woche nicht; eine halbe Million Babys stirbt, kaum haben sie das Licht der Welterblickt. Die Anzahl Totgeburten ist unverändert hoch.
Mehr Hoffnung als Verzweiflung
Jede Minute wird ein Kind mit dem HI-Virus angesteckt, rund 90 Prozent beider Geburt. 15 Millionen Kinder sind Waisen, ihre Eltern starben an AIDS. Die Verbreitung des HI-Virus ist die grösste soziale Tragödie der Gegenwart und weltweit das mit Abstand bedrohlichste aller Entwicklungshemmnisse, noch vor Terror, Krieg und Umweltverschmutzung.
Kinderhandel ist ein Geschäft – ihn zu stoppen, ist unser Geschäft
UNICEF schätzt, dass jährlich Hunderttausende von Kindern wie Waren über Grenzen hinweg verschoben und unter sklaverei-ähnlichen Bedingungen gehalten werden. Denn Kinderhandel und Kindersklaverei sind einträgliche Geschäfte.
Sie bringen ganzen Syndikaten Millionengewinne
.

Jahresbericht 2006
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Innert des ersten Tages tot



Pro Jahr überleben bis zu zwei Millionen Neugeborene die ersten 24 Stunden nach ihrer Geburt nicht. Das ergab eine Studie zur weltweiten Kindersterblichkeit. Die meisten Todesfälle in den Entwicklungsländern (im Bild eine Szene aus dem Sudan) liessen sich mit einfachen Mitteln wie genügend Nahrung, Kleidung zum Warmhalten des Neugeborenen oder sauberen Scheren für das Durchtrennen der Nabelschnur verhindern. Der Bericht wurde von der amerikanischen Hilfsorganisation «Save the Children» veröffentlicht.
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Ein Leben geprägt von Hunger mangelnder Hygiene, Gewalt und Missbrauch ist für Millionen von Kindern in Entwicklungsländern traurige Realität. Unterernährung und unzureichende medizinische Versorgung beeinträchtigen die Entwicklungs- und Überlebenschancen der Kleinsten und führen dazu, dass Jahr für Jahr über 11 Millionen Kinder vor ihrem 5. Geburtstag sterben. Häufigste Todesursachen sind leicht vermeidbare Infektionskrankheiten wie Durchfall, Lungenentzündung und Masern.

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AO: Jedes Jahr verhungern fünf Millionen Kinder

dpa

 Die UNO hat sich zum Ziel gesetzt, die Zahl der Hungernden bis zum Jahr 2015 zu halbieren. Doch noch immer stirbt alle fünf Sekunden irgendwo auf der Welt ein Kind an den Folgen der Unterernährung, heißt es in dem jüngsten Welt-Hunger-Report der Food and Agriculture Organization, der UN-Sonderorganisation für Ernährung, Landwirtschaft, Fischerei und Forstwesen.
Nach dem jüngsten “State of Food Insecurity in the World 2004 (SOFI 2004)” kommen bereits 20 Millionen Kinder mit Hungerfolgen zur Welt. Sie sind bei der Geburt untergewichtig, was ihr Sterberisiko erhöht oder zumindest zu lebenslangen Behinderungen führt. Nach der Geburt geht es vielen Kindern vor allem in subsaharanische Afrika nicht besser. Die FAO schätzt, dass jedes Jahr fünf Millionen Kinder an den Folgen einer Unterernährung sterben. Insgesamt schätzt die FAO die Zahl der unterernährten Menschen auf 852 Millionen, davon leben 815 Millionen in den Entwicklungsländern, 28 Millionen in den so genannten Transitionsländern und neun Millionen in den Industrieländern.

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Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse,
aber nicht für jedermanns Gier!
Mahatma Gandhi
02.10.1869 - 30.01.1948
indischer Freiheitskämpfer

-
D
ie Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier!
Das sind die Topverdiener 2006 Europas
gemäss der vom «Manager Magazin» in Zusammenarbeit mit der Universität Halle Wittenberg erstellten Rangliste.

Novartis-Chef
Vasella
Jahresgehalt 2006
22,255 Millionen Euro

 BP-Konzernchef
Lord Browne of Maddingley
Jahresgehalt 2006
20,468 Millionen Euro

 Credit-Suisse-Konzernchef Oswald Grübel
Jahresgehalt 2006
19,309 Millionen Euro

UBS-Verwaltungsratspräsident Marcel Ospel
Jahresgehalt 2006
16,672 Millionen Euro


Lehrerin in Indien
Jahresgehalt 500 Euro
44'510 x weniger
44'510 Lehrerînnen
arbeiten für den gleichen
Lohn wie Vasella


Teepflückerin in Indien
Jahresgehalt 400 Euro
51'170 x weniger
51'170 Teepflückerinnen arbeiten für den gleichen Lohn wie Browne


"Laufbursche" Alok aus Indien
Jahresgehalt 300 Euro
64'363 x weniger
64'363 Laufburschen arbeiten für den gleichen Lohn wie Grübel


1.7 Milliarden Menschen
leben mit weniger
als 300 Euro im Jahr
60'000 Kinder wären nicht gestorben 2006, hätten sie über diesen Betrag verfügt!

0,7% Gemeinsam gegen Armut

Armut ist ein Skandal
Die Hälfte der Menschen muss mit weniger als 2 Euro pro Tag auskommen. Weltweit sind 850 Millionen Menschen unterernährt.

Dieser bitteren Armut steht der krasse Reichtum weniger gegenüber.

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2,7 Milliarden Menschen leben von weniger als zwei Dollar am Tag
1,6 Milliarden Menschen leben von weniger als einem Dollar am Tag
Das ist beinahe die Hälfte der Weltbevölkerung.
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Mehr geben oder weniger nehmen!

„Es kommt nicht darauf an, den Menschen der Dritten Welt
mehr zu geben, sondern ihnen
weniger zu stehlen“,

sagte Jean Ziegler,
vehementer Vertreter für das Recht auf Nahrung, im Zusammenhang mit
dem „menschengemachten Hunger“ in der Welt.
 

Jede fünf Sekunden stirbt ein Kind an Unterernährung und Krankheiten,
deren sich sein schwacher Körper nicht erwehren kann, heisst es in dem jüngsten Bericht des UN-Sonderbeauftragten Jean Ziegler. Diese Entwicklung sei "eine Schande für die Menschheit", denn an Lebensmitteln mangele es nicht, sagte Ziegler am Donnerstag (Ortszeit) in New York.

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Wie kommt der Hunger in die Welt?

Wie kommt der Hunger in die Welt? Ein Gespräch mit meinem Sohn.

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Unicef


Malaria


Die zehn grundlegenden Kinderrechte
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Mädchenbildung


Kinderarbeit


Kinderehen


Kinderhandel


Ernährung


Deutschland


Wasser


Gesundheit


HIV/Aids


Kindersoldaten


Mädchenbeschneidung


Schweiz
 


Armut

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Armut, Hunger, Not

Kinder Blindheit
Alle drei Sekunden stirbt ein Kind, das sind am tag rund 30.000 Kinder, gestern, heute,morgen!  In vielen Teilen Afrikas kommt 1 Augenarzt auf 1 Million Einwohner
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Kinder Pornographie Missbrauch Prostitution/Handel Genitalverstümmelung
Die Opfer werden
immer jünger, viele sind unter sechs Jahre alt
Bei jedem sexuellen Missbrauch eines Kindes stirbt eine Kinderseele Mehr als 1.200.000 Buben und Mädchen werden jährlich als Sklaven, Bettler oder Prostituierte verkauft Weltweit gibt es
ca. 150 Millionen genitalverstümmelte Mädchen und Frauen.
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Kinder Arbeit Strassen Kinder Drogen Kinder Kinder Soldaten
Weltweit werden etwa 246 Millionen Kinder als Kinderarbeiter ausgebeutet. Sie betteln, um satt zu werden. Sie schlafen auf Gehsteigen oder in großen Pappkartons. Die Sucht der Eltern - das Leiden der Kinder .:. Die Sucht der Kinder - das Leiden der Eltern  Gegenwärtig werden in mindestens 20 Kriegen und bewaffneten Konflikten Kinder als Soldaten eingesetzt.
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Menschen für Menschen


Wasser
Durch den Bau von Brunnen und Quellfassungen nahe der Dörfer schafft Menschen für Menschen hygienische Lebensbedingungen. Unsere Bilanz: 1.121 Wasserstellen, 43 Bewässerungsanlagen und 65 Wasserreservoire
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Gesundheit
Die fehlende medizinische Grundversorgung hat zur Folge, dass selbst harmlose Krankheiten häufig tödlich enden. Dieser Misere begegnen wir mit intensiven Fortbildungsprogrammen für Ärzte und Schwestern und dem Bau von Hospitälern. Unsere Bilanz: 78 Krankenstationen, 4 Polikliniken, 3 Krankenhäuser und groß angelegte HIV-Aufklärungskampagnen.
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Agroökologie
Die Erhaltung und Regeneration des Bodens gehört zu unserer grundlegenden Basisarbeit. Denn ökologische Nachhaltigkeit und Ertragssteigerung bieten eine gesicherte Lebensgrundlage. Unsere Bilanz: 79,3 Mio. Baumsetzlinge zur Aufforstung, 28.995 km Terrassierungen und Erdwälle gegen die Erosion sowie Landwirtschaftskurse für 40.130 Teilnehmer
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Frauen
Frauen sind von der Armut des Landes am stärksten betroffen. Mit Aufklärungskampagnen gegen schädliche Traditionen, Fortbildungen und der Vergabe von Kleinkrediten helfen wir, die Situation der Frauen zu verbessern. Unsere Bilanz: 9.267 Kleinkreditnehmerinnen, Weiterbildungsmaßnahmen für 25.449 Teilnehmerinnen, Abschaffung der Frühverheiratung und der weiblichen Genitalverstümmelung in allen Projektregionen
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Überall auf der Welt werden Kinder auf entsetzliche Weise missbraucht.
Allzu oft werden Straßenkinder von Polizisten gefoltert oder getötet. Kinder von nur sieben oder acht Jahren werden rekrutiert oder entführt, um als Soldaten in Militäreinheiten zu dienen. Manchmal werden bereits Sechsjährige gezwungen, unter extrem schwierigen Bedingungen zu arbeiten, oft als Zwangsarbeiter oder in Zwangsprostitution. Sie werden unter unmenschlichen Bedingungen in Gefängnisse eingesperrt. Flüchtlingskinder, oft von ihrer Familie getrennt, sind häufig Opfer von Ausbeutung, sexuellem Missbrauch und häuslicher Gewalt. Ironischerweise sind auch Kinder, die unter staatlicher Fürsorge stehen, oft Missbrauch und Misshandlungen ausgesetzt - verwaiste und verlassene Kinder werden in entsetzlichen Einrichtungen untergebracht, wo sie Grausamkeit und Vernachlässigung erleiden; viele von ihnen sterben. Für viele Schüler ist das Leben sowohl innerhalb als auch außerhalb des Klassenzimmers unerträglich - von Seiten ihrer Altersgenossen und Lehrer erleiden sie Diskriminierung, Missbrauch, sexuelle Belästigung und Übergriffe.

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Alle Kinder dieser Welt

Am 13. April 2006 startet bundesweit der Film „All the invisible children - Alle Kinder dieser Welt“. Der Film widmet sich Kindern, die am Rand der Gesellschaft stehen. Produzentin Chiara Tilesi konnte für dieses Projekt acht namenhafte Regisseure gewinnen. Mehdi Charef, Emir Kusturica, Spike Lee, Katia Lund, Jordan Scott und Ridley Scott sowie Stefano Veneruso und John Woo gewähren in sieben Episoden Einblick in das Leben von Kindern aus verschiedenen Erdteilen. Aus dem Blickwinkel der Kinder nähern sie sich einfühlsam und eindringlich Themen wie Aids, Diskriminierung, Krieg und Armut. „Alle Kinder dieser Welt“ wird von UNICEF, vom World Food Programme und dem italienischen Außenministerium unterstützt. Auch die UniCreditGroup trug zur Realisierung des Films bei. Die Erlöse des Films gehen an ein gemeinsames Projekt von UNICEF und World Food Programme für mangelernährte Kinder in Afrika. Sehen Sie hier den Kino-Trailer (WMV, 6 MB)

Auch Tina Turner und die italienische Sängerin Elisa unterstützen „Alle Kinder dieser Welt“. Ihr Duett zum Film „Teach Me Again“ ist ein Plädoyer für Mut und Zuversicht. Teile der Erlöse aus der Single gehen ebenfalls an ein gemeinsames Projekt von UNICEF und dem World Food Programme.
Video zum Song (WMV, EMI Group Germany

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Ausgegrenzt und unsichtbar

UNICEF-Jahresbericht „Zur Situation der Kinder in der Welt 2006“ -
„Armutsbekämpfung und Kinderschutz gehören zusammen

Z a h le n  u n d  F a k t e n

• Jährlich bleiben rund 48 Millionen neugeborene Jungen und Mädchen ohne eine Geburtsurkunde - Voraussetzung für einen Platz in der Schule, Gesundheitsversorgung und viele
weitere soziale Leistungen.

• 171 Millionen Kinder unter 18 Jahren arbeiten unter Bedingungen, die ihrer Gesundheit schaden -
8,4 Millionen von ihnen in sklavenähnlichen Verhältnissen. Sie verschwinden als Dienstmädchen
hinter den Mauern fremder Häuser. Sie werden für härteste Arbeit in Minen und Steinbrüchen missbraucht
– mit körperlichen und seelischen Folgen für das ganze Leben. Mehr als 70 Millionen arbeitende
Kinder sind nicht einmal zehn Jahre alt.

• 143 Millionen Kinder haben Mutter, Vater oder beide Eltern verloren – eine wachsende Zahl durch
die AIDS-Epidemie. Viele haben keine Wahl, als sich für Nahrungsmittel
oder etwas Geld zu prostituieren oder zu betteln.

• Auf mehr als 100 Millionen wird die Zahl der Kinder geschätzt, die sich in den Großstädten der Welt
auf der Straße durchschlagen. Sie werden verjagt, verprügelt, ins Gefängnis gesteckt – oder von
Bewaffneten ermordet, die ihre Städte „säubern“ wollen.

• Mehr als eine Million Kinder sitzen weltweit in Gefängnissen. Häufig werden die Jungen und
Mädchen nicht wie Kinder, sondern wie erwachsene Straftäter behandelt. Sie warten oft jahrelang
auf ein Verfahren, viele sind Übergriffen ausgesetzt.

mehr zum UNICEF Jahresbericht 2006

 


Skandal Nord-Uganda / Kindernothilfe fordert internationale Beobachter
 

Anlässlich des internationalen Tages gegen Kindersoldaten am 12. Februar fordert die Kindernothilfe
eine internationale Beobachter-Truppe der Vereinten Nationen (UN) für den Norden Ugandas.
Denn rund 90 Prozent aller Kämpfer auf Seiten der Rebellen sind unter 18,
schätzungsweise 70 Prozent der Jungen und Mädchen sind sogar jünger als 15 Jahre.
Insgesamt hat die Lord Resistance Armee (LRA) etwa 20.000 Kinder rekrutiert.

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L
40 Millionen Mädchen müssen schuften.

Die indische Kampagne gegen Kinderarbeit ruft
das Jahr gegen die Ausbeutung von Mädchen aus.

»Ich arbeite in einer Ziegelei und schleppe Steine. Für 200 Steine bekomme ich sechs Rupien. Mir tut die ganze Zeit der Nacken weh.« Ein Ziegelstein wiegt fünf Pfund - zweihundert Steine also fünfhundert Kilo. Sechs Rupien sind umgerechnet acht Cent. Das sind die Zahlen, die Swaroopas Leben bestimmen. Das Mädchen ist zwölf Jahre alt.                                             Artikel lesen

 

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Tag für Tag wird in Wien gleich viel Brot entsorgt, wie Graz verbraucht. Auf rund 350.000 Hektar, vor allem in Lateinamerika, werden Sojabohnen für die österreichische Viehwirtschaft angebaut, daneben hungert ein Viertel der einheimischen Bevölkerung. Jede Europäerin und jeder Europäer essen jährlich zehn Kilogramm künstlich bewässertes Treibhausgemüse aus Südspanien, wo deswegen die Wasserreserven knapp werden.
Mit WE FEED THE WORLD hat sich Erwin Wagenhofer auf die Spur unserer Lebensmittel gemacht. Sie hat ihn nach Frankreich, Spanien, Rumänien, in die Schweiz, nach Brasilien und zurück nach Österreich geführt.
Roter Faden ist ein Interview mit Jean Ziegler,UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung.
WE FEED THE WORLD ist ein Film über Ernährung und Globalisierung, Fischer und Bauern, Fernfahrer und Konzernlenker, Warenströme und Geldflüsse - ein Film über den Mangel im Überfluss. Er gibt in eindrucksvollen Bildern Einblick in die Produktion unserer Lebensmittel sowie erste Antworten auf die Frage, was der Hunger auf der Welt mit uns zu tun hat.
Zu Wort kommen neben Fischern, Bauern, Agronomen, Biologen und Jean Ziegler auch der Produktionsdirektor des weltgrößten Saatgutherstellers Pioneer sowie Peter Brabeck, Konzernchef von Nestlé International, dem größten Nahrungsmittelkonzern der Welt.
 

Den Trailer als Quicktime Movie ansehen (7,9 MB)

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Hunger und Verhungern sind politisch gewollt.
Die vier reichsten US-amerikanischen Männer verfügen heute über mehr Geld als die eine Milliarde der Ärmsten
.


Strassenkinder

Strassenkinder fallen durch ihre zerrissenen Kleider, ihre verfilzten Haare
oder ihre schwarzen Fingernägel auf. Nur wenige können ein bisschen Geld
als Autowäscher, Schuhputzer oder Altpapierverkäufer verdienen.

Die allermeisten müssen sich jedoch als Drogenkuriere oder als Sexworker verdingen.

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Opfer - Ein Gedicht zu "Hoffnung"
von Florinne Egli

Kinder die leben Obwohl die Nacht nicht mehr weicht
Kinder die lachen Obwohl der Tag zerrinnt
Kinder die tanzen Obwohl der Mond verschleiert liegt
Kinder die singen Obwohl die Sterne sich verdunkeln
Kinder die spielen Obwohl es Feuer regnet
Kinder die hoffen Obwohl der Himmel sich verschliesst

Kinder die verlieren Obwohl man gewinnt
Kinder die sterben
Wenn der Morgen kommt

Genau das will Paz Peru verhindern!
Helfen Sie uns dabei

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