Indonesien
Bali - Juli 2003/April + Juli 2004
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B a l i  2 0 0 8

 

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B a l i   J u l i  2 0 0 3
 


Im Juli 2003 flogen wir wieder nach Bali. Nach dem Bombenanschlag vor wenigen Monaten in Kuta, waren nur sehr wenige Touristen auf Bali. Für uns fantastisch, doch für die Einheimischen, die von den Einnahmen aus dem  Tourismus Leben, fürchterlich. Nach dem Umzug von Susis Familie kamen unsere Briefe nicht mehr an bei Ihnen. Sie wussten also nicht, dass wir wieder nach Bali reisten. Noch am Tag unserer Ankunft auf Bali gingen wir an die Kuta Beach und suchten nach Susi. Als Sie von uns hörte rannte Sie auf uns zu und fiel uns um den Hals und wollte uns nicht mehr loslassen. Sie hatte geglaubt wir hätten Sie vergessen, weil  keine Briefe mehr von uns eintrafen. Als ich mich nach der monatlichen Bank Überweisung erkundigt hatte, stellte sich heraus, dass Sie nicht begriffen hatte, dass wir jeden Monat automatisch etwas Geld überwiesen hatten. Als ich ihr erzählte, wie viel Geld Sie jetzt auf der Bank habe, wurde Sie ganz unruhig. Sie konnte nicht mehr schlafen und ging am nächsten Morgen früh sofort zur Bank und brachte uns den Bank Auszug mit zur Beach. Sie war ganz durcheinander. Wir brachten Ihr auch noch viele schöne Second Hand Kleider mit, die einige Familienmitglieder  links auf dem Bild bereits tragen. Links ist Sudiani, ( Susi ) dann Ihr Schwiegervater und Schwiegermutter und Ihr Mann Nymon Puja und Ihre drei Kinder. Während dieser zwei Wochen lernten wir Ihre ganz Familie kennen und wurden auch zu einer Feier zu Ehren Susis Mutter eingeladen, was uns einen tiefen Einblick in das Familien Leben der Balinesen gewährte.

Made auf dem Bild oben rechts, ist die Schwester von Susi , die nun ebenfalls einen engen Kontakt mit uns suchte. Wir nannten die beiden nun die " Fanny Sisters" , weil Sie das Eis essen so genossen. Für uns ist es das Eis sehr billig, die Einheimischen jedoch können es sich kaum leisten.


Wir wurden nun also zu der Feier von Susi
und Mades Mutter zu Ihnen nach Hause eingeladen


Gion Zürcher ist Schweizer und führt ein Restaurant in Kuta und leitet als Konsul das Schweizer und das Österreichische Konsulat auf Bali. Er organisiert jeweils Samstags Wanderungen durch Reisfelder und durch kleine Dörfer. Wir waren die einzigen die sich an diesen Samstag angemeldet hatten. So wurden wir vom seinem Chauffeur morgens um 09.00 Uhr abgeholt und zum Restaurant gebracht. Dort stieg  Gion Zürcher dazu und bot uns sofort das Du an. Der Chauffeur lud uns an einer schönen Stelle aus. Jetzt wanderten wir durch Reisfelder und auch ein wenig durch den Regenwald. Wir kamen auch mit Einheimischen ins Gespräch, da Gion Balinesisch spricht. Später wurden wir an einer anderen Stelle von seinem Chauffeur erwartet und zum Wochenendhaus an der Pasut Beach gefahren. Dort assen wir zusammen mit Gion und seiner Balinesischen Frau, und einem befreundetem Ehepaar aus der Schweiz zu Mittag. Anschliessend wurden wir noch von seinem Chauffeur auf kleinen Strässchen durch wunderschöne Landschaften gefahren, und so kamen wir uns vor wie kleine Könige  in unseren Oldtimer, und viele winkten uns zu.

Leider haben wir den Herrn Konsul Gion Zürcher ein Jahr später von einer ganz anderen Seite kennen gelernt. Als es um den Antrag für ein Visum für Wayan ging, den wir zu uns in die Schweiz eingeladen hatten, gab er mir zu verstehen, dass das Du, wohlgemerkt er hat uns dieses angeboten, nicht mehr gelte. Er behandelte Wayan und mich nicht gerade wie Freunde.  Das ist jedenfalls das erste mal, das mir jemand das Du nur auf  Zeit angeboten hat.

Nymon Puya lieh sich ein Auto aus und er machte mit uns und seiner Familie einen Ausflug zu Ulu Watu Tempel und zur Pagus Beach. So konnten auch sie einmal das Essen in einem Restaurant geniessen.

Wir buchten eine weiter Tages Tour bei Gion Zürcher, dieses mal kamen noch zwei jung Österreicherinnen mit. Bei den Reisterassen am Fusse der Berge regnete es jedoch und es war kalt. Doch auch im Regen kletterten wir die Terrassen herab und hinab. Unterwegs sahen wir Frauen beim vorbereiten der Opfergaben für Ihr Tempelfest zu, und auf dem Rückweg machten wir  bei einer Kremation halt. Dort wurden wir aufgefordert näher zu kommen und Fotos zu machen Die Balinesen sind sehr stolz auf Ihre Traditionen.

Mades Mann, Nyoman Rina, besitzt ein Auto und versucht sich so mit Transporten von Touristen sein Einkommen zu verdienen. Leider tun dies tausende andere Balinesen auch, und so wird man überall auf den Strassen gefragt. Transport? So mieteten wir Nyoman Rina uns sein Auto für einen Tag und machten einen Ausflug Richtung Osten. Made und Susi wollten auch mitkommen. So hatten wir auch noch zwei Reiseführerinnen.

Nun hiess es wieder Abschied nehmen von unseren Freunden. Wir wurden von Ihnen auf den Flughafen begleite und ich versprach Susi, sie müsse keine Angst haben wir werden Sie nicht vergessen und wir würden ganz bestimmt wieder kommen. Die letzten Fotos oben zeigen, was Bali so speziell macht: Es sind ganz einfach die besonders liebenswerten Menschen und die ganz speziellen Landschaften.


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B a l i   A p r i l  2 0 0 4
 


Im April und Juli 2004 flogen wir wieder für 10, beziehungsweise für 14 Tage nach Bali. Dieses mal wohnten wir im Guci Guesthouses Ubud Bali in einer sehr schönen und familiär geführten Anlage, in einem Doppelhausteil, etwas ausserhalb Ubuds. So konnten unsere Balinesischen Freunde teilweise auch bei uns Übernachten. Wir durften Susis Moped benutzen, und so genossen wir Bali noch mehr als zuvor.  Jetzt lassen wir die Bilder sprechen.


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B a l i
 J u l i  2 0 0 4
 


Hier lassen wie nur die Bilder sprechen.
Wir waren wieder eine Woche
in Ubud im Guci Guesthouses Ubud Bali
und eine Woche im Rama Beach in Tuban.
Wir luden Made und Nyoman Rina, sowie Susi und Nyoman Puja
für einen eintägigen Aufenthalt ins Rama Beach ein.    


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 Letzte Aktualisierung am  06.09.2008 09:54:11