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Die traurige Wahrheit über
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Wir werden erst aufhören zu singen wenn der letzte
West Papuaner gestorben ist!

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Auf Grund unseres intensivierten Engagements für die Menschen in West Papua haben wir dafür unseren Internetauftritt erweitert. Dort finden Sie ab sofort Hintergründe, stets aktuelle Nachrichten und Hilfsmöglichkeiten über West Papua.  
LINK:
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Die traurige Wahrheit über West Papua

Wir werden erst aufhören zu singen wenn der letzte West Papuaner gestorben ist!
Arnold AP Sänger, Komponist - getötet am 26. April 1984, weil er papuanische Freiheitslieder sang.
Aus dem Erlebnis Bericht von Beny Wenda
Im Alter von 7 Jahren: Nur eines von vielen grauenhaften Erlebnissen.
Wir flohen zurück in den Dschungel und stiessen endlich auf einige Verwandte, darunter einen meiner Onkel. Wir schlugen uns weiterhin unter unter schwierigen Bedingungen durch, bis die Männer eines Tages entschieden: Wenn wir leben wollen, müssen wir uns den Indonesiern ergeben. Gemeinsam gingen wir also in ein nahe gelegenes Dorf und stellten uns dem Militärposten. Die Soldaten brachten uns in ein Lager, wo sie uns in Reihen aufstellten, die kräftigen Männer auf die eine Seite, die Älteren und die Kranken sowie Frauen und Kinder auf der anderen Seite. Dann drehten sie sich zu den Männer um und töteten sie alle, einen nach dem anderen.  Wir Übrigen mussten im Lager leben, und ich beobachtet Tag für Tag schreckliche Gräueltaten, wie wenn etwa die Soldaten jungen Mädchen von neun oder zehn Jahren befahlen, zum Fluss hinunterzugehen
und sich zu waschen, um sie anschliessend zu vergewaltigen.


mehr dazu gibt es in den Büchern von Sabiene Kuegler zu lesen

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Was uns unvorstellbar erscheint - Sabine Kuegler hat es erlebt: Als Tochter deutscher Forscher verbrachte sie ihre Kindheit mitten im Dschungel von West-Papua, bei einem vergessenen Stamm von Kannibalen. Bis sie siebzehn war, kannte sie keine Autos, kein Fernsehen und keine Geschäfte. Sie spielte nicht mit Puppen, sondern schwamm mit Krokodilen im Fluss - und erlebte schon früh die alten Rituale des Tötens. Die Natur war ihr Spielplatz, der Dschungel ihre Heimat, der Himmel ihr Dach. Heute, nach Jahren in Europa, ist ihre Seele gefangen zwischen zwei Kulturen. Sabine Kuegler weiß, dass sie zurückkehren muss - zurück in eine Welt, die für viele nicht mehr existiert

15 Jahre ist es her, dass sie »das Dschungelkind« war und unter den Fayu gelebt hat, einem vergessenen Stamm von Kannibalen in West-Papua. Hier war sie glücklich, hat gefühlt und gehandelt wie eine Eingeborene. Nun kehrt sie zurück an den magischen Ort ihrer Kindheit. Doch das Paradies von einst gibt es so nicht mehr. Was das Kind nicht wissen konnte, erlebt die erwachsene Frau in schmerzhafter Bewusstheit: Das abgeschiedene Leben der Fayu ist bedroht, die Zivilisation unaufhaltsam auf dem Vormarsch, mächtige wirtschaftliche Interessen drängen den Dschungel immer weiter zurück und gefährden das Leben der Ureinwohner. Und Sabine Kuegler erkennt: Sie muss das Kind in sich zurücklassen, um den Ort und die Menschen ihrer Kindheit zu retten. Doch der Abschied von der Unschuld enthält auch ein Versprechen: die Ankunft im Land ihrer Träume


" Indonesien behauptet, eine Demokratie geworden zu sein, aber in Demokratien werden Menschen nicht für friedliche Meinungsäußerung inhaftiert. "
Brad Adams, Direktor der Asien-Abteilung von Human Rights Watch

mehr dazu hier
 


Indonesien: Misshandlung durch die Polizei in Papua
Die Regierung soll unabhängigen Beobachtern Zugang zu zentralem Hochland gewähren
Die Polizei begeht offensichtlich routinemäßig schwere Menschenrechtsverletzungen in dem abgelegenen zentralen Hochland von Paupa, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht. Die Region ist für die Öffentlichkeit nicht frei zugänglich. Die Menschenrechtsverletzungen umfassen unter anderem außergerichtliche Hinrichtungen, Folter und Vergewaltigung. Diese in Papua immer wieder begangenen Misshandlungen durch die Polizei vertiefen das Misstrauen gegenüber der nationalen Regierung in Jakarta und können separatistische Spannungen verursachen.

05.07.2007   
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Textversion

" Die Situation in dem zentralen Hochland von Papua ist ein wichtiger Test, um zu sehen, wie die indonesischen Sicherheitskräfte handeln, wenn es politische Spannungen gibt und Teile des Landes für außenstehende Beobachter nicht zugänglich sind.
Die Polizei scheitert in diesem Test kläglich. "

Joseph Saunders, stellvertretender Direktor der Programmabteilung von Human Rights Watch

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 Letzte Aktualisierung am  26.06.2008 20:58:11