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i n g a p u r R e i s e b r i c h t zu Guidos Reiseberichte |
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Wir erreichten Singapur nachts um 23.00 Uhr mit
der KLM aus Bali. Da die meisten andern Passagiere nach Amsterdam
weiterflogen, verlief die Einreise und die Gepäckausgabe sehr zügig.
Aber oh Schreck, der Rollstuhl war nirgends zu finden! Was manchen
wir in Singapur ohne Rollstuhl, ging mir schon durch den Kopf.
Glücklicherweise tauchte der Rollstuhl dann aber nach zehn Minuten
auf. Am Taxistand merkten wir, dass sich die Räder des Rollstuhls eingerostet waren, und sie sich nicht mehr entfernen liessen. Das Surfen mit dem Rollstuhl an der Kuta Beach hatte seine Spuren hinterlassen. So brauchten wir ein grösseres Taxi, doch wir hatten Glück, es fuhr gerade eines vor. |
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Es war eine sehr interessante Fahrt vom
Flughafen zum Zentrum. Zuerst auf dem Highway entlang der Beach.
Später gab es dann die erleuchtete Skyline von Singapur zu bestaunen
sowie der Singapore Flyer, das mit einer Höhe von 165 Metern das
größte Riesenrad der Welt.. Unser Hotel hatten wir im Internet gebucht. Wir hatten ein Hostel der Ferloft Gruppe in Chinatown gebucht. Unser Taxifahrer musste die Zentrale zu Hilfe rufen, damit er diese kleine Strasse finden konnte. Es war kurz vor ein Uhr Nachts, als wir bei der Bandastreet Blk 5 #02-92 ankamen. Nirgendwo war etwas von Fernloft zu sehen. Doch unser Taxi Fahrer war so was von Hilfsbereit. Vor dem Block 5 waren wir, das 02 bedeutet das Stockwerk und die 92 der Eingang im 2. Stock. Nach einigen versuchen, erreichte der Taxifahrer noch die Eigentümerin am Telefon und half uns auch noch mit dem Gepäck bis vor dem Eingang. Das Hostel bestand aus 2 Zimmern, die für uns reserviert waren, sowie einem Schlafraum mit 10 Betten, einem kleinen Eingangsbereich einem WC und einer Dusche. Was hätten wir wohl ohne diesen unglaublich hilfsbereiten Taxifahrer gemacht |
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| Schon früh am Morgen solle es los gehen, mit unserer Entdeckungstour durch das Zentrum von Singapur. Zuerst aber stellte ich fest, dass ich das Ferloft Hostel eine Nacht zuwenig reserviert habe. Es könnte schwierig werden noch etwas Preisgünstiges für unserer letzte Nacht zu finden. Doch das soll uns im Moment nicht weiter stören, los geht`s erstmals zu Fuss. Unser Hostel liegt also im Herzen von Chiantown und somit auch im Zentrum von Singapur. Wir spazieren erstmals alles der South Bridge Street entlang und nach der Brücke entlang der North Birdge Street. Die Wolkenkratzer des Finazdistict schauen auf uns hinunter während wir die Rollstuhlfreundlichen Gehsteige geniessen. Auch stellen wir fest, dass die Fussgänger absoluten Vortritt geniessen. Ebenfalls als sehr angenehmen Komfort empfinden wir, dass überall sauber WC Anlagen zur Verfügung stehen. Bevor wir uns in die Luxusmeile, die Orchadraod wagen, stärken wir uns bei |
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Die Orchard Road ist der Ku'damm Singapurs.
Einkaufsmeile aber auch beliebtes Restaurant- und Ausgangsviertel.
Es gibt hier Luxus Shoppingcenter mit Kristall und Marmor, aber
anderer gleichen mit ihren vielen kleinen Geschäften eher einem
Basar. Für viele Besucher ist die Gegend um die Orchard Road eine der Hauptattraktionen von Singapur. Die Orchard Road, im Herzen von Singapur gelegen, ist das Zentrum der Mode, der Freizeitvergnügungen und des Lifestyles dieser Millionenmetropole. Wenn du Lust hast, kannst du hier auch die Reischen und die Schönen beobachten oder in einem Kinopalästen die neuesten Filme erleben |
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Nun wagten wir uns in den Untergrund. Singapur
verfügt über ein sehr gutes Metro System welches MRT genant wird.
Mit der EZ-link-Karte, die als Fahrkarte dient, kann das Bahn- und
Bussystem Singapurs sehr bequem bargeldlos benutzt werden.
MRT-Einzelfahrkarten sind harte Plastikkarten, vergleichbar mit
Kreditkarten, kosten je nach Strecke ein bis zwei Singapur-Dollars
und sind mit einem Pfand belegt. Bei Rückgabe der Fahrkarte am
Zielbahnhof wird das Pfand erstattet. Man kann diese Kare auch auf
aufladen, min. 10 S$ und dann bequem abfahren. Die MRT fährt je nach
Strecke von ca. 05.30 morgens bis ca. 24.00 Uhr. Zu den
Hautverkehrszeiten (Rush Hour) fahren die Züge im 5 Minuten Takt. Da
die MRT Stationen alle Rollstuhlgängig sind, war dies auch für uns
eine bequeme Art der Fortbewegung. So lassen wir uns zum Finanzdistrikt fahren |
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Der Banken- und Finanzdistrikt ist lokal als
Downtown Core bekannt. Die Höhe der Gebäude ist auf 280m begrenzt.
Da entlang des 4km in das Inland reichenden Singapore River aber
noch viele kleine, oftmals nur zweigeschossige Gebäude stehen, sind
die direkt dahinter steil aufragenden Hochhäuser dennoch recht
beeindruckend. Öffentlich zugängliche Aussichtsplattformen oder
einen Fernsehturm gibt es dort oder andernorts auf der Hauptinsel
leider nicht, daher bleibt nur der Blick von unten. Während der Mittagpause sind hier alle Restaurants und food stalls voll belegt, und der Lärmpegel ist auf dem Höchststand. Doch schon kurz vor halb zwei leeren sich die Restaurants und wir geniessen ein feines Essen im COFFEE CLUB-RAFFLES |
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| Nicht weit entfernt befindet sich Merlion Park. Warum die Anlage Merlion Park getauft wurde, bleibt das Geheimnis der Stadtplaner - Bäume sind jedenfalls nicht zu entdecken. Das Fotomotiv Nr. 1 ist das Wahrzeichen von Singapore, Merlion der Fischlöwe. Er speit vor Singapores Wolkenkratzern ins Meer. |
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Eine mega Dachterasse verbindet drei riesige
Türme: So streckt sich das Marina Bay Sands Hotel Singapur in den
Himmel. Das Prunkstück des Marina Bay Sands ist der Sky Park in
luftiger Höhe ( 200 m ). Der Park ist 340 Meter lang, also länger
als der Eiffelturm hoch. Es ist eine Oase in der Stadt mitten auf
einem Dach. Der Pool ist 150 Meter lang. In den drei Türmen des Marina Bay Sands (55 Stockwerke, 18 Zimmertypen und 2561 Zimmer nebst 230 Luxussuiten) lockt auch ein Casino die Kundschaft. Die Architektur des Marina Bay Sands Hotel ist bestimmt einzigartig. Doch das Luxus Objekt hatte seinen Preis: Fünf Milliarden Dollar soll das Hotel gekostet haben. Neben Sky Park, Casino, Shopping-Zentrum und Veranstaltungszentrum ist im Hotel auch ein Museum geplant. Es soll Ende 2010 eröffnet werden. |
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Anschliessend spazieren zum Boat Quai um den
Durst zu löschen Clark und Boat Quay sind zwei bekannte Strassen in Singapur, die vor allem am Abend zum Leben erweckt werden. Rund um den Clark und den Boat Quay, findet man die Amüsier und Ausgehmeile in Singapur. In den ehemaligen Geschäfthäusern und Lagerhäusern (Godowns) am Singapore River, haben sich Bars, Restaurants, Kneipen und Tanzlokale niedergelassen. Auf dem Boat Quay ist eher ruhiger, familienorientierter und stilvoll. Hier treffen sich vor allem Angestellte der nahegelegenen Börse auf ein Feierabend Getränk. Weiter unten am Clark Quay kan man ebenfalls in den vielen Open Air Restaurants sehr gut essen. Ein beiden Orten erwartet den Besucher eine bunte Mischung aus einfachen Straßenrestaurants und gehobenen Restaurants. |
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Zurück im Hostel im Chinatown habe ich Glück
und ich finde im Internet noch ein günstiges Hotezimmer mit
Zusatzbett für unsere letzte Nacht. Besucher sollten sich hier ein wenig Zeit nehmen und die Facetten dieses abwechslungsreichen Stadtteils geniessen - sowohl bei Tag als auch bei Nacht. Der Kontrastreichtum macht die Faszination von Chinatown aus und viele Teile von Chinatown sind dabei nicht einmal chinesischen Ursprungs. Der Besucher findet hier z.B. den ältesten Hindutempel von Singapur und auch Moscheen, die hier - lange vor der Einwanderungswelle aus China - entstanden. |
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Seit 2004 lebt in
den engen Gassen von Singapurs Chinatown
eine Tradition aus den 60er- und
70er-Jahren des vorigen Jahrhunderts
wieder auf: der Nachtmarkt. An mehr als
200 Ständen werden dann wieder
Antiquitäten, modischer Schnickschnack,
Kunsthandwerk und ethnische
Spezialitäten angeboten. Auch Wahrsager,
Korbflechter, Holzschuhmacher und andere
Handwerker gehen auf dem Markt ihrem
Gewerbe nach. |
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Zuerst wechselten wir zum Harbour Ville Hotel
und anschliessend ging es per Taxi zum Stadtteil " Little India "
Der Reiz besteht aus seinem bunten Strassenleben mit seinen
exotischen Gerüchen Farben und Tönen. Little India ist ein Fest für
die Sinne! Die ersten indischen Siedler trafen 1819 zusammen mit Sir Stamford Raffles als Verkäufer und Soldaten ein. Ende des 19. Jh. kamen weitere indische Immigranten hinzu, um im Straßenbau oder in der Verwaltung zu arbeiten. Heute ist Little India der Mittelpunkt der indischen Bevölkerung Singapurs. Seine nach Gewürzen duftenden Straßen locken mit ihren Schätzen an Schmuck, Jasmingirlanden und Seidensaris. Vom großen Tekka Centre und Little India Passage bis hin zu den kleinen Feinkostläden ist Little India voller faszinierender Entdeckungen. Der Sri Veeramakalia Tempel wurde 1881 von bengalischen Arbeitern errichtet und ist der Göttin Kali, einer Gattin Shivas, geweiht. Sie ist die Göttin der Kraft und der Name Veeramakaliamman bedeutet "Kali die Mutige". |
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Nach der
Mittagspause im COFFEE CLUB-WHEELOCK an
der Orchard Road besuchen wir Kampongh
Glam, das Arabische Viertel von
Singapur. |
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| Es war Freitagabend und so waren die Pups und Kneipen am Boat Quai proppenvoll. Wir genossen unser Bier direkt am River inmitten von Banker und Börsianer. Das anschliessende Abendessen beim benachbarten Italiener war ausgezeichnet und erst noch günstig |
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Ich denke nicht, dass man sagen kann Singapur
sei für Asien Anfänger speziell geeignet. Singapur ist eine
Multikulturelle Stadt mit freundlichen und hilfsbereiten Menschen.
That's the end of it. Mehr Ähnlichkeiten gibt es kaum. Doch für uns war es ein ruhiger und entspannender Abschluss unserer Indonesien Reise und Edna konnte für einmal Weltstadt Feeling schnuppern und zu den Wolkenkratzern hoch schauen. |
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Letzte Aktualisierung am 14.07.2011 22:05:02 |