Die Lepchas
Die Lepchas gelten als die
Ureinwohner Sikkims. Sie sollen von der Mongolei her
nach Sikkim gelangt sein. 'Nye-Mal-Ale' nennen die
Lepchas ihr Land, 'Himmel'. In ihrer Sprache nennen sich
die Lepchas 'Mutanchi', 'die liebevollsten Menschen auf
der Mutter Erde'. Als friedvolle und scheue Menschen
werden sie in der Literatur beschrieben. Mit der Ankunft
der tibetischen Einwanderer gaben die Lepchas im
Verlaufe der Zeit ihre animistische Religion zu Gunsten
von Buddhismus auf. Heute sind die meisten Lepchas
Bauern und Hirten und leben zur Hauptsache im Norden und
Westen sowie auch in Darjeeling und Kalimpong. Jägerei
und Sammlerei als auch Fischerei sind nach wie vor
wichtige Lebensgrundlage der Lepchas.































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