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Jodhpur
Teil 7
Trekking  Aravalli-Berge
Teil 8
Udaipur, Schluss

 

16. Februar bis 19. Februar 2008

Kamel Safari in der Wüste Thar ab Bikaner

Morgens um 09.00 ging es los mit unserm 4-tägigen Kameltrek. Das Heritage Resort 9 kms Milstone, Bikaner war der Anbieter unserer Safari in der Wüst Thar.
Wir hatten, nur für uns zwei, 4 Kamele, 2 Kamelwagen, 4 Kamelführer, 1 Koch und einen Englisch sprechenden Begleiter zur Verfügung. Das erste Aufsteigen auf ein Kamel ist gewöhnungsbedürftig, doch eigentlich ganz einfach. Das Sitzen auf einem Kamel ist sehr bequem, man hat die Füsse in Bügeln, so dass man sich kaum festzuhalten braucht. Unsere Tagesetappen waren nicht sehr lang, etwa 10 bis 15 km. Das hiess am Morgen gut 2 Stunden auf dem Kamel zu sitzen und dann am Nachmittag noch einmal gut 2 Stunden. Bei unserem mehr als 3 Stunden Ritt, gab es ein wenig Probleme mit der Oberschenkel Muskulatur. Mit dem Gesäss hatten wir überhaupt keine Probleme. Ob dies ohne das Tragen unserer Radlerhosen, unter den normalen Hosen, auch so gewesen wäre, wissen wir nicht.
Der Tagsverlauf sah ungefähr so aus. 07.30 Sonnenaufgang und Tee und um 08.00 Frühstück. Um 09.15 Aufbruch und bis kurz vor 12.00 Ritt auf dann dem Kamel. Von 12.00 bis 15.00 Pause. Uns wurde ein herrliches Mittagessen zubereitet und für die Siesta bekamen wir Matratzen und Kissen für unser Mittagsschläfchen. Nach 15.00 ging es dann weiter bis um 17.30 Uhr. Den Sonneuntergang genossen wir bei einem Bier. Nach 19.00 gab es dann  ein feines Abendessen. Das Essen war schmeckte fantastisch und es war sehr Abwechslungsreich. Zuerst bekamen wir beide zu Essen, und nach dem wir fertig waren, assen dann unser Begleiter weiter. Zum schlafen hatten wir ein Zelt mit Matratzen, Schlafsäcken und Decken zur Verfügung. Unsere Begleiter schliefen im Freien.
Auf unseren Touren kamen wir jeweils pro Tag an 2 bis 3 Dörfern vorbei. Wir sahen sehr viele Antilopen und Wüstenfüchse. Zwischen durch begegneten uns auch ein paar Menschen ausserhalb der Dörfer. Uns war nie langweilig, auch mir, bei dem immer etwas laufen muss, nicht. Es war ein grossartiges Erlebnis und sehr, sehr erholsam.
Unsere Kameltreiber waren raue aber freundliche Burschen. Sie rauchten sehr viel und so mussten sie ständig husten und sie spuckten sehr oft. Sie waren auch zu Faul um zum laufen und so sassen sie meistens auf den Kamelwagen. Sie redeten auch ununterbrochen. Uns hatte dieses alles  kaum gestört, doch ich kann mir schon vorstellen, dass dies nicht jedermanns Sache ist. Sechs Begleiter zu haben heisst dann natürlich auch 6 x Trinkgeld zu geben.
Nach unserem letzten Teilstück gingen wir ins Heritage Resort zurück, wo uns für ein Zimmer zum Duschen und zum Umziehnen zur Verfügung stand.
 

 

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 Letzte Aktualisierung am  13.10.2008 13:41:54