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Indien Map

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Alles ist hier eine Spur größer,
gewaltiger, schöner und atemberaubender als anderswo. Ein Land
voller Kultur, Kunst und den sorgsam restaurierten Zeugnissen einer
goldenen Vergangenheit. Rajasthan bietet für nahezu jeden Reisenden
etwas: Abenteuerliche Erlebnisreisen, Trekking in den ältesten
Gebirgsgebieten Indiens, den Aravallis, Kamelsafaris oder eine
Palast-Reise auf den Spuren der einstigen Maharadschas.
Rajasthan besitzt eine Gesamtfläche von ca. 343.000
Quadratkilometern, von denen allein die Wüste Thar mit seinen
faszinierenden Wanderdünen 196.000 qkm einnimmt. Das raue und
trockene Klima hat die Bewohner dieser Region zu einer
halbnomadischen Lebensweise gezwungen. |
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Die "rosafarbene" Stadt Jaipur;
Hauptstadt Rajasthans
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Die Stadt ist nach
genauen städteplanerischen Prinzipien entwickelt und gitterförmig
angelegt worden. Alle Nebenstraßen liegen genau rechtwinklig zu den
Hauptstraßen und verlaufen schnurgerade. Der City Palace, der
königliche Palast, erhebt sich genau im Mittelpunkt der Stadt vor
dem eindrucksvollen Berg-Panorama. Zum Palast, der auch heute noch
teilweise von der einst herrschenden Familie bewohnt wird, gelangt
man durch eine Reihe von Toren, bis sich einem seine Einmaligkeit
erschließt. |
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Jaisalmer das Handelszentrum
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Direkt an der
alten Karawanenstraße, die von Kandhar nach Zentralasien führte,
gelegen, wurde Jaisalmer zu einem bedeutenden Handelszentrum. Mit
Seide und Gewürzen beladene Karawanen machten hier halt, nachdem sie
die gefährlichen Gebirgspässe des Nordens überwunden hatten. Nach
wie vor pulsiert hier das Leben; und die Festung, die Tempel,
Havelis und andere Bauwerke sind noch immer in ihrer ursprünglichen
Schönheit erhalten |
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"Udaipur Stadt der Paläste" und
"Märchenland"
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Mit Namen wie "Stadt der Paläste" und
"Märchenland" ausgestattet, präsentiert sich hier die romantischste
Stadt Rajasthans. Zu Füßen des auf einem Hügel stehenden
Stadtpalastes pulsiert das Leben Udaipurs. |
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Ranthambore Nationalpark
Die Hauptattraktion dieses ausgedehnten Wildparks sind seine Tiger.
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Die Wälder um das
Fort herum gehörten zu dem nahegelegenen Verwaltungsbezirk Sawai
Madhopur und waren privates Jagdrevier des Maharadschas von Jaipur.
Der Rathambore ist berühmt für seine Tiger. In Ranthambore trifft
man häufiger und mehr Tiger am helllichten Tag als in jedem anderen
Park. In dem Park lebte auch eine ansehnliche Population von
Panthern Sumpfkrokodilen, Hyänen, Schakalen, Rohrkatzen, Karakals,
Lippenbären, Sambars, Axishirschen, Nilgali Antilopen usw. |
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Die Wüste Thar, die sich südlich des Industals
bis nach Delhi im Osten und den Bergketten der Aravallis im Süden
erstreckt, ist keine Wüste wie die Sahara oder die Wüsten Arabiens.
Zum großen Teil ist sie eine Dornensavanne, unterbrochen von einer
schroffen und bizarren Felslandschaft. Ausgedehnte Sand und
Dünengebiete finden sich nur im äußersten Westen, an der Grenze zu
Pakistan. Doch die Wüste ¦wächst. Daran ist nicht nur der immer
häufiger ausbleibende Regen schuld, sondern vornehmlich der Mensch.
Die Thar ist im Vergleich zu anderen Wüsten relativ dicht besiedelt.
Überall gibt es kleine Dörfer und Gehöfte. Die Menschen leben von
der Viehzucht und versuchen, gerade in der kurzen sommerlichen
Regenzeit, dem Boden mit allen Mitteln Erträge abzuringen. Durch
diese Form der extensiven Landwirtschaft, durch Überweidung und
Abholzen von Baumbeständen und Sträuchern ist im Laufe der
Jahrhunderte der Grundwasserspiegel gesunken. Das Land trocknete
aus, und die Sanddünen eroberten Meter um Meter des einstmals grünen
Dschungelgebietes. |
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