G u i d o s  R e i s e b e r i c h t e

 


I n d i e n  2 0 1 1
S ü d i  n d i e n

Chennai - Mysore - Mamallapruam
R e i s e b e r i c h t  T e i l   2

Guidos Reiseberichte
 


Indien
Einleitung

 Südindien 2003  Indien 2005
Sikkim + Darjeelin
Indien 2007
Von Kerala nach Kalkutta
 Zentralindien 2004

Mensch und Umwelt

Indien 2008
Rajasthan

Indien 2009
Chhattisgarh + Orissa

Indien 2010
Gu
jarat, Varanasi 
Kalkutta mit Umgebung

Südindien 2011

T e i l   1
Chennai + Umgebung
T e i l   2
Mysore und Umgebung
T e i l   3
Mamallapuram
T e i l   4
Infos und Tipps
 

Mit dem Shatabdi Express nach Mysore

Morgen um 5 Uhr fuhren wir per Ritschka zur Central Station und von dort mit dem Shatabdi Express AC nach Mysore 06.00/13.00. Die Distanz beträgt 500 km und der Preis pro Person, inkl. Reservierung beträgt ungefähr 12 Euro inkl. reichhaltiger Verpflegung. Wie immer genoss ich die Eisenbahnfahrt in Indien, teilweise an der offen Eingangs Tür. Unser www.hotelroopa.com/ liegt sehr Zentral und bietet ein gutes Preis/Leistungsverhältnis an. Wir erkunden die Innenstadt zu Fuss und erkennen sofort, dass die Orientierung im Mysore sehr einfach ist. Nach einem kurzen Besuch auf dem farbenprächtigen Devaraja Market fühlen wir uns sofort sehr wohl hier in dieser Stadt der Düfte und der Farben. Unser Hotel verfügt über eine schönes Roof-Top Restaurant mit Aussicht auf den Sultan Palast. Hier genossen wir ein kühles Bier und später ein feines Tandoori Chicken.

 

Tagesausflug nach Srirangapatnam

Am nächsten Tag mieteten wir uns ein Ritschka für einen Tagesausflug in die Gegend von Srirangapatnam. Unterwegs liessen wir uns in eine Seitenstrasse hineinfahren von wo aus wir eine ausgedehnten Spaziergang. unternahmen. Wir spazierten hinein in eine wunderschöne Landschaft mit Zuckerroh- und Reisfeldern. Tausenden von Kokospalmen sind über das ganze Gebiet verteil. Wasserbüffel zogen Karren mit Waren durch die Gegend, andere dieser Tiere waren mit dem umpflügen der Reisfelder beschäftigt. Ein Mann war mit dem ernten von Kokosnüssen beschäftigt. Ungesichert klettert dieser an mehreren Kokospalmstämmen hoch. band den Büschel an ein Seil, das er mit nach oben mit genommen hatte fest, schnitt diesen ab, warf dem Kollegen unten das Seil, das er zuvor über einen Ast gehängt hatte runter und so konnte dieser die Kokosnüsse unbeschädigt runter fahren. Der Landeigentümer liess uns dann je eine Kokosnuss öffnen uns so konnten wir uns an dieser kühlen Kokosnussmilch laben. Immer und überall willkommen zu sein, das könnte ein passender Werbeslogan für das Reiseland Indien sein.

Ob Jung ob Alt ob Mann oder Frau von alle dürfen wir als Fremde immer wieder tiefe Bewunderung und Wertschätzung erfahren. Nie kommen wir uns als Eindringlinge vor, immer fühlen wir als Willkommene Gäste. Obwohl das Landleben bestimmt nicht immer leicht ist, scheinen die Menschen hier in dieser Gegend glücklich und zufrieden zu sein. Ein Leben ohne Hektik und Stress aber dafür mit einer grossen Wertschätzung an den Gaben die ihnen das Leben und die Natur schenkt

 

Die Insel Srirangapatnam im Fluss Kaveri, 14 km nordöstlich von Mysore, misst ganze 5 x 1 km. Sie ist eine alte Hindu-Wallfahrtstätte. Rund 2 km südwestlich davon liegt der Ranganathittu Bird Sanctuary. Dieser Park bietet aber eine Preispolitik für Ausländer, die wir nicht akzeptieren wollten. Da sich die Natur und die Vögel nicht in einen Park einsperren lassen, genossen wir die Natur und die Vögel aussehalb des Parks. Die Strasse von Srirangapatnam zum Bird Sanctuary führt auf einer Nebenstrasse ebenfalls zurück nach Mysore, vorbei an einer grossartigen Landschaft

 

Chamundi Hill

Etwa drei Kilometer ausserhalb des Stadtzentrums erhebt sich der 1062 Meter hohe Chamundi Hill, auf dessen Spitze sich der Sri-Chamundeshwari-Tempel befindet. Dieses wichtige Pilgerziel aus dem 12. Jahrhundert wird von einem siebenstöckigen, 40 Meter hohen Gopuram dominiert, der aber erst vor etwa 300 Jahren hinzugefügt wurde. Auf etwa halber Höhe steht eine 5m hohe, monolithische Statue des Stieres Nandi, dem Reittier Shivas. Die 1659 aus dem Felsen geschlagene Figur ist eine der größten ihrer Art in ganz Indien

 

Nachdem wir mit unserem Ritschka Fahrer den Chamundi Hill besucht hatten, wollten wir wieder ins  Grüne. Wir durchquerten Mysore und verliessen die Stadt in Richtung Westen. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit hielten wir an und mischten uns unter die Landbevölkerung. Bei einem kleinen Stausee, der aus Ausflugziel genutzt wird, vergnügten sich unzählige Jugendliche und auch einige Familien im kühlen Nass. es herrschte ein sehr ausgelassen Stimmung und wir wurden herzlich miteinbezogen.

 

Einer der Höhepunkte Mysores liegt mitten in der Stadt Mysore. Der weit herum bekannte Devaraja-Market mit seinem bunten Treiben ist für Fotografen und Fotografinnen ein Leckerbissen.. Riesige Mengen tropischer Früchte, exotische Opfergaben für die Hindu Gottheiten (zB. farbintensive Pulver), wohlriechende Blumen (Jasmin), die gerne von den einheimischen Frauen als Haarschmuck verwendet werden und die vielen speziellen Gewürze sind nur ein kleiner Teil des schier endlosen Angebotes

Ausflug nach Somnathpur

Der 1268 erbaute Keshava Vishnu Tempel Somnathpur ist sehr gut erhalten. Er ist auf einem sternförmigen Sockel erbaut. Die Bilder erzählen unzählige Geschichten aus den Epen Ramayanas und anderer. Die Bildhauereien sind das Werk eines einzigen Künstlers. Somnathpur liegt 90 Fahrminuten von Mysore entfernt. Da unserer Ritschka Fahrer von den ersten beiden Ausflügen geldgierig geworden ist, wechselten wir für heute den Fahrer. Wir bezahlten ihm den gleichen Tarif. Doch im Gegensatz zum ersten Fahrer war dieser sehr zufrieden und sein Englisch war auch noch besser. Für uns als Tempel Muffel war die Fahrt das Wichtigste und die Begegnungen mit der Natur und den Menschen. Doch auch wir bestaunten natürlich die Bildhauereien des Tempels.

 

Hauptsehenswürdigkeit Mysores ist der riesige Maharadscha-Palast, der mitten in der Stadt in einem Park liegt. Wöchentlicher Höhepunkt ist jeweils am Sonntag die Beleuchtung des Palastes mit fast 100'000 Glühbirnen zwischen 19.00 und 20.00 Uhr. Zu diesem Zweck wird der Palastpark für das Publikum geöffnet und zum Beleuchtungs-Spektakel spielt eine Polizeikapelle rassige Marschmusik.

 

 Mehr Tipps und Infos über Mysore gibt es im Teil 4

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 Letzte Aktualisierung am  01.06.2017 16:13:24 

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