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I n d i e n 2 0 0 9 C h h a t t i s g a r h , O r i s s a, K a l k u t t a R e i s e b e r i c h t Teil 5 Guidos Reiseberichte |
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| Indien ist von der Verfassung und vom Augenschein her eine multikulturelle Gesellschaft. Die bestimmenden wirtschaftlichen und politischen Kräfte lassen bislang jedoch nicht erkennen, dass sie dafür die Grundlagen zur Verfügung stellen wollen, die zur Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung der vielfältigen Lebensentwürfe notwendig sind. Andererseits haben Adivasi-Bewegungen und -Organisationen die letzten zehn Jahre - etwa im Rahmen der UN-Dekade der indigenen Völker - dazu genutzt, die Vielfalt, deren Nöte und Perspektiven einer größeren Öffentlichkeit im In- und Ausland zu Bewusstsein zu bringen und für ihre Existenz zu werben. |
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Wir sind sehr Dankbar, für diese vielen tollen Begegnungen mit den Menschen Chhattisgars und Orissas während den letzten 8 Tagen. Es war eine abwechslungsreiche Reise durch das Land der Adivasi, die sich aus 460 Völkern und Gemeinschaften zusammensetzen. Die Selbstbezeichnung „Adivasi“ (wörtlich „die ursprünglichen Bewohner" oder "die ersten im Lande") signalisiert ein Bewusstsein um die besondere Identität, um die eigene Geschichte und Kultur. |
| Bevor wir Rayagada früh Morgens verlassen, gehen wir am Bahnschalter vorbei um uns nach unserem Zug, der um 16.00 Visakhpatnam in Richtung Kalkutta verlässt, zu erkundigen. Der Zug falle nicht aus und die Reservation sei in Ordnung, wurde uns dort bestätigt. Da es vor ein paar Tage einen Unfall mit 15 Toten bei einen Zusammenstoss zweier Passagierzüge auf dieser Strecke gab, waren wir über diese Nachricht beruhigt. Es folgt eine interessante, 160 km lange Autofahrt, runter zum Golf von Bengalen. |
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Nach einer kurzem Fahrt dem
Strand von Visakhpatnam, der Hafenstadt im Bundesstaat Andhra
Pradesh fuhren wir zum Bahnhof. Wir verabschiedeten uns von unserem
grossartigen Fahrer und wir gingen zusammen mit unseren Guide
Sanatan zum Bahnhofsgebäude. Nach kurzer Zeit sahen wir auf der
Anzeigetafel. Zug nach Kalkutta canceled ( fällt aus ). Was
machen wir jetzt. Warten wir bis Morgen und hoffen auf gut Glück, ob
der Zug fährt und wir einen Platz erhalten? Fahren wir mit unserem
Fahrer und dem Guide bis nach
Bubaneswar,
und mit einem anderem Taxi nach Kalkutta weiter, was allerdings eine
Übernachtung bis nach Bubaneswar und eine Übernachtung in Buaneswar
bedeuten würde. Hilfe von den Angestellten der Indien Railway war
definitiv nicht zu erwarten. Wir entschieden uns für die dritte
Möglichkeit, zu 18 km entfernten Flughafen zu fahren, um etwa einen
Flug nach Kalkutta zu erhalte. Es gibt aber täglich nur einen Flug
um 17.30 Uhr nach Kalkutta, der aber bereits bis auf einen Platz
ausgebucht war. Für den nächsten Tag gab es jedoch noch vier freie
Plätze. Wir entschieden uns nun definitiv nach Kalkutta zu fliegen.
Wir wollten aber noch etwas auf dem Flughafen zu warten, um noch die
Option offen zu halten, falls jemand auf dem heutigen Flug ausfällt,
heute noch zu fliegen. Leider hatten wir kein Glück und so buchten
wir den Flug von Morgen Abend. An dem Pre-Paid Taxi Schalter erhielt
ich die Adresse eines preisgünstigen Hotel am Meer. Nach einer doch
etwas abenteuerlichen Taxifahrt über viele düstere Schleichwege
erreichten wir das gewünschte Hotel Supreme. Dort liessen wir uns
die Zimmer zuerst zeigen, und buchten dann das günstigste Zimmer,
das sogar über Meersicht verfügte. Nachdem wir unseren Freunden in
Kalkutta die zwölfstündige Verspätung mitgeteilt hatten, liessen wir
uns zu einem 5 Sterne Hotel bringen wo wir fürstlich zu Abend assen,
nach europäischen Verhältnissen für wenig Geld. Die 5 km dem Meer
entlang liefen war dann zurück. Am nächsten Morgen nahmen wir unser
Frühstück dann im zweiten 5 Sterne Hotel der Stadt ein, das wir zu
Fuss erreichten. Anschliessend erkundeten wir die Grossstadt Visakh zu Fuss. An diesem Morgen fand eine friedliche Grosskundgebung statt, an der vor allem Frauen teilnahmen. |
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Da wir ausser Tuck Tucks keine anderen Taxi gesehen hatten, bestellen wir an der Rezeption ein Taxi zum Flughafen. Der Taxifahrer von gestern hatte mir sein Nummer gegeben, und mich gebeten in zu bestellen. Doch leider entschied ich mich wie zu Beginn in Delhi wieder falsch den das Hotel verlangte einen Stolzen Preis für diesen Service, und das Auto war sehr klein und ohne AC. Die Horrorfahrt konnte beginnen. Schon bald bemerkten wir, dass der Fahrer kein Wort Englisch sprechen konnte und noch viel schlimmer, dass er tatsächlich nicht wusste wo der Flughafen ist. Wahrschein kann er auch nicht lesen. Zuerst fuhr er auf einer Autobahnabzeigung verkehrt, wo sich nach 500 m ein Arbeiter befand, den er fragen konnte. Da er falsch gefahren war, fuhr er die 500 m Rückwärts. Es war schon sehr heiss, dich jetzt begannen wir Blut zu schwitzen. Immer , und immer musste der sehr unsicher fahrende junge Mann fragen. Schliesslich wollte er auf der Rückseite des riesigen Flugfeld einfahren. Wir waren also auf der Rückseite des Flughafens. Jetzt ging es weiter, und wir kamen zu einer Zahlstelle, doch nicht einmal einwenig Geld hatte er dabei. Nach weiterem dreimaligen Fragen, fanden wir dann die Einfahrt zum Flughafen Gebäude. |
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| In Kalkutta werden wir von unseren Freunden, Alok, Tara und ihrem Sohn Indurschi am Flughafen abgeholt. Wir verbringen 2 Tage mit Ihnen und besuchen sie auch in ihrer kleinen Wohnung. Die Wohnung hat einen Grundriss von ca. 2 x 3 m. Durch eine kleine Öffnung in der Decke kann man über ein Leiter in den 2. Stock.Der Zugang zu den Wohnungen ist sehr eng. 10 Familien haben ein gemeinsames WC mit einer Waschecke. Die Wäsche wir draussen gewaschen. |
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In Kalkutta leben und schlafen schätzungsweise 1 Millionen Menschen auf der Strasse
Die Story von Tara und
Ihrer Familie
Auf unser Indien Reise 2004 begegneten wir Tara und Induschi zum ersten mal.
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| Auf unserer Indienreise 2005 treffen wir Tara und Ihre Familie wieder. |
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Wir treffen uns mit unseren Freunden Alok, Tara, und Induschi. Ihre Lebenssituation hat sich sichtlich verbessert. Wir besuchen zusammen Induschi's Nursery School und einen Freizeitpark. Sie müssen aber leider, wie mehr als eine Million anderer Menschen in Kolkata auch, immer noch auf der Strasse leben und schlafen.Am Ende unserer Reise Treffen wir unsere Freunde noch einmal. Wir besuchen zusammen einen Tempel am Stadtrand und wir erleben den fürchterlichen Verkehr von Kolkata hautnah. Anschliessend essen wir zusammen in unserem Zimmer und besprechen zusammen, wie wir Ihnen zu einer Mietwohnung verhelfen können. |
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Auf meiner Indienreise 2007 treffe ich Tara und Ihre Familie wieder. |
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über 70 Prozent unserer Patienten in Howrah, einem der vielen großen
Slumgebiete Kalkuttas, sind Kinder. Zwei von drei Kindern, die unter
fünf Jahre alt sind und in unsere Ambulanz gebracht werden, sind
schwer unterernährt. So muß neben der medizinischen Versorgung oft
zunächst einmal mit Zusatznahrung geholfen werden. Häufig führen
Mangelerscheinungen in Verbindung mit einer Infektionskrankheit -
wie beispielsweise den Masern - zur Erblindung der Kinder. Die
allermeisten von ihnen haben Würmer oder andere Parasiten. Unsere
Ärzte leben mitten im Slum bei ihren Patienten - wenn auch
vergleichsweise fürstlich untergebracht: Wir haben eine Dusche und
zwei eigene Toiletten - für unsere Nachbarn ein unerreichbarer
Luxus. Und jede Ärztin und jeder Arzt hat ein kleines Zimmerchen,
während unsere Patienten in vergleichbaren Räumen oft mit sechs oder
acht Personen wohnen. |
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Letzte Aktualisierung am 23.11.2011 16:51:04
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