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                    B e i   d e n   A d i v a s i - U r v ö l k er   I n d i e n s
Die weitgehend unbekannten indischen Bundesstaaten Chhattisgarh und Orissa sind eine wahre Fundgrube für Freunde der Kultur der Ureinwohner Indiens. Mehr als 35 Völker, von denen jedes seine eigene Kultur, Sprache und Kleidung entwickelt hat und an denen die Entwicklung zum 21. Jahrhundert scheinbar vorbeigegangen ist, sind hier zu Hause. Wir besuchten diesen Teil Indiens vom 7. Febr. bis 17. Febr. 09

Wer oder was sind die Adivasi?

In Indien bezeichnet man die Angehörigen der Stammesbevölkerung gewöhnlich mit den englischen Worten tribals, tribes und mit den Hindi-Worten girijan ("Bergbewohner") oder banvasi ("Waldbewohner").

  • Adivasi   ist die Selbstbezeichnung der indigenen Bevölkerung im Gebiet des heutigen Indiens. Sie wurden jedoch im Laufe der Geschichte von den indoeuropäischen Invasoren immer mehr von ihren ursprünglichen Siedlungsgebieten verdrängt und mit ihrem Lebensraum auch grossteils um ihre Lebensgrundlage gebracht (Industrie, Stauseen, Kanäle  etc.).

  • Ihr Anteil an der indischen Bevölkerung beträgt ca. 7% (= 70.000.000).

  • Die wesentlichen Merkmale der Religion der Adivasi bestehen in der Verbundenheit zur eigenen Heimat, dem eigenen Familienclan und dem eigenen Land, der Erkenntnis, dass der Mensch Teil der Natur ist und umgeben von den Geistern der Ahnen und Dämonen, die sich wiederum in Pflanzen, Tieren und bestimmten Orten "personifizieren". Die oberste und mächtigste Macht in dieser Geisterwelt ist Singbonga, der in den Schöpfungsmythen der Adivasi einst die Welt erschuf.

  • Die meisten Adivasigemeinschaften sind nach wie vor in Ackerbau, Viehhaltung und Handwerk tätig und dies meist nur zur eigenen Versorgung da der Landbesitz sehr begrenzt ist.
     


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 Letzte Aktualisierung am  08.11.2018 15:40:03 

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