Indien Mensch und Umwelt

Guidos Reiseberichte

Indien
Einleitung

 Südindien 2003 

  Zentralindien 2004

Indien 2005
Sikkim Dareejling etc.

Indien
Einleitung

Büchertipp Indien

Indien 2007

Indien 2008
Rajasthan

Armut
Noch geht die wirtschaftliche Entwicklung an der Mehrheit der Bevölkerung weit gehend vorbei: Drei Viertel der Inder müssen mit weniger als zwei Dollar pro Tag auskommen, ein Drittel lebt unter der Armutsgrenze.

Den Traum Gandhis erfüllen

«Gandhis Traum von einem freien Indien wird erst dann umfassend erfüllt sein, wenn wir die Armut aus unserer Mitte verbannt haben», sagte Singh.

SympathieMagazin "Indien verstehen"lässt keine Zweifel aufkommen. Darüber nämlich, dass eine Indienreise zunächst eine Herausforderung für die Sinne ist, dann erst kommt allmählich auch der Verstand zu seinem Recht. Denn Indien vermag bis heute bei fast allen ... Besuchern stets beides zugleich auszulösen: Faszination und Irritation. Und wenn das nicht der Fall sein sollte, dann bleibt doch wenigstens noch das unaufhörliche Staunen - über die Vielfalt des Subkontinents und seine (vermeintlichen) Widersprüche.

Länder & Regionen

Letzte Aktualisierung: 06.08.2007

Indien

Kastenwesen und Mikrochip, Maharadschas und Tausend GöttInnen, Elend und Kinderarbeit: Indien ist das Land der grossen Gegensätze. Mit über einer Milliarde Menschen entwickelt es sich im dauernden Widerspruch, und zwar rasant.
Indien ist das Land, in dem nach wie vor Witwen verbrannt und Organe verscherbelt werden. Indien ist aber auch die bunte, fröhliche, tanzfreudige Welt der Bollywoodfilme, die auch hierzulande auf grosse Begeisterung stossen.

Dossier mit 20 Beiträgen über Indien  Neues FensterVideos

06.08.07
Monsun bringt viel Leid nach Südasien
Bislang über 1400 Tote in Indien, Bangladesch und Nepal; vielerorts droht Seuchengefahr 
 Die seit Jahren schwersten Gewitterstürme mit Regen und Überschwemmungen in Südasien fordern immer mehr Opfer. Über 1400 Menschen kamen dabei bislang ums Leben, davon allein in den letzten elf Tagen 250.


im Paddelboot im monsungeplagten Bundesstaat Assam unterwegs
Foto: AFP
Unzählige Obdachlose übernachten seit Tagen im Freien oder in Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden. Es fehlt an sauberem Trinkwasser, sanitären Einrichtungen, Nahrung, Plastikplanen, Decken, Haushaltsutensilien und Medikamenten. Das UNO-Kinderhilfswerk UNICEF befürchtet den Ausbruch von Krankheiten wie schwerem Durchfall bei Kindern, Atemwegsinfektionen und Hautkrankheiten. Aus Bangladesch werden bereits zahlreiche Todesfälle in Folge von Schlangenbissen gemeldet.

Gewalt gegen Frauen

Gewalt gegen Frauen geht in Indien weit über die alltäglichen sexuellen Übergriffe in und außerhalb des Hauses hinaus. Weibliche Föten werden gezielt abgetrieben und kleine Mädchen so sehr vernachlässigt, dass sie wesentlich öfter an heilbaren Krankheiten sterben als Jungen. In manchen ländlichen Regionen Indiens werden neugeborene Mädchen gleich nach der Geburt umgebracht. Solche Praxis hängt zum Teil damit zusammen, dass Familien sich hoch verschulden müssen, um die für die Verheiratung einer Tochter erforderliche Mitgift aufzubringen.
Außerdem haben alleinstehende oder geschiedene Frauen in Indien einen besonders schweren Stand. Eine Frau ohne Mann gilt nichts
und wird wie eine Prostituierte behandelt.

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Benachteiligungen der Kastenlosen

Das System der sozialen und materiellen Benachteiligungen der Kastenlosen (die sich selbst Dalits, „Unterdrückte“ nennen) ist schon lange verboten. Indische Gesetze sehen für Dalits besondere Quoten in Schulen, Universitäten, im öffentlichen Dienst, in den Dorfverwaltungsräten sowie finanzielle Erleichterungen vor. Doch vor allem auf dem Land wissen die einflussreichen Eliten diese Maßnahmen immer wieder zu boykottieren.

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Projektbericht 2006
»Meine Kinder sollen nicht so enden wie ich!«

Kinder von Prostituierten, die in Rotlichtvierteln geboren und aufgewachsen sind, haben in Indien keine Chance. Genau deshalb gibt es New Light!

»Es gilt vor allem die Mädchen zu schützen. Sobald diese älter werden, sind sie enorm gefährdet. Immer wieder kommt es vor, dass Freier offen und skrupellos auch nach den Töchtern der Frauen fragen. Viele Mädchen sind bereits sexuell missbraucht worden,« berichtet Urmi Basu.
»Ein junges Mädchen sexuell zu missbrauchen, ist das Schlimmste, was es gibt!«

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In Kalkutta leben und schlafen schätzungsweise 1 Millionen Menschen auf der Strasse

Die Story von Tara und Ihrer Familie

Das Beispiel von Tara und Ihrer Familie aus Kalkutta erfüllt mich mit Wut!
Wie kann es sein, dass ganze Generation nichts anderes kennen als auf der Strasse leben zu müssen, und nur bei der Geburt Ihrer Kinder, ganze drei Tage  Spitalaufenthalt erhalten.
Anstatt vom Staat Hilfe zu erhalten werden Sie von der Polizei und den Behörden noch schikaniert und manchmal auch geschlagen, und  korrupte Beamte versuchen sich noch zu bereichern am Ihnen.

Auf unser Indien Reise 2004 begegneten wir Tara und Induschi zum ersten mal.
Wie abgemacht traf ich Tara am Nachmittag wieder, und sie und ihr Sohn begleiteten mich dann zum Hotel zurück. Am Schluss sagte ich ihr, dass Bernadette und ich heute Abend ins Kino gehen würden. Als ihre Augen zu leuchten begannen fragte ich sie spontan, ob sie mitkommen wolle. Sie sagte sofort ja. Tara konnte so herzhaft lachen und auch ihr Boy genoss diesen Abend sehr. Wir verabredeten uns für den morgigen letzten Tag in Indien noch einmal.
Bernadette und mir war sofort klar, wenn man jemanden so persönlich kennen gelernt hat, kann man nicht einfach zur Tagesordnung  wechseln. Wir gingen mit Ihr und dem Jungen essen, und versuchten einiges in die Wege zu leiten, damit wir ihre Familie von zu Hause aus finanziell ein wenig unterstützen  können. Nach vielen Problemen klappt es dann.

Auf unserer Indienreise 2005 treffen wir Tara und Ihre Familie wieder.
Wir treffen uns mit unseren Freunden Alok, Tara, und Induschi.
Ihre Lebenssituation hat sich sichtlich verbessert. Wir besuchen zusammen Induschi's Nursery School und einen Freizeitpark.   Sie müssen aber leider, wie mehr als eine Million anderer Menschen in Kolkata auch, immer noch auf der Strasse leben und schlafen.
Am Ende unserer Reise Treffen wir unsere Freunde noch einmal. Wir besuchen zusammen einen Tempel am Stadtrand und wir erleben den fürchterlichen Verkehr von Kolkata hautnah. Anschliessend essen wir zusammen in unserem Zimmer und besprechen zusammen, wie wir Ihnen zu einer Mietwohnung verhelfen können.

Auf meiner Indienreise 2007 treffe ich Tara und Ihre Familie wieder.
Zum ersten mal im Ihrem Leben eine Dach über dem Kopf 
Ich werden in Ihre neuen Mietwohnung eingeladen. Die Wohnung hat einen Grundriss von ca. 2 x 3 m. Durch eine kleine Öffnung in der Decke kann man über ein Leiter in den
2. Stock.
Der Zugang zu den Wohnungen ist sehr eng.
 10 Familien haben ein gemeinsames WC mit einer Waschecke.
Die Wäsche wir draussen gewaschen.
Im Moment wohnt noch die jüngere Schwester von Alok bei Ihnen.

 


über 70 Prozent unserer Patienten in Howrah, einem der vielen großen Slumgebiete Kalkuttas, sind Kinder. Zwei von drei Kindern, die unter fünf Jahre alt sind und in unsere Ambulanz gebracht werden, sind schwer unterernährt. So muß neben der medizinischen Versorgung oft zunächst einmal mit Zusatznahrung geholfen werden. Häufig führen Mangelerscheinungen in Verbindung mit einer Infektionskrankheit - wie beispielsweise den Masern - zur Erblindung der Kinder. Die allermeisten von ihnen haben Würmer oder andere Parasiten. Unsere Ärzte leben mitten im Slum bei ihren Patienten - wenn auch vergleichsweise fürstlich untergebracht: Wir haben eine Dusche und zwei eigene Toiletten - für unsere Nachbarn ein unerreichbarer Luxus. Und jede Ärztin und jeder Arzt hat ein kleines Zimmerchen, während unsere Patienten in vergleichbaren Räumen oft mit sechs oder acht Personen wohnen.

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Granit aus Indien: Kindersklaven schuften für Schweizer Kunden

Für Küchenabdeckungen, Gartenwege und Grabsteine aus Granit schuften in indischen Steinbrüchen Kinder. Ein neues Label will dem ein Riegel schieben. mehr …

Erschreckend: In indischen Steinbrüchen schuften Kinder für den Export.

Erschreckend: In indischen Steinbrüchen schuften Kinder für den Export
 

bei Straßenkindern in Delhi >> Film ansehen >>

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 Letzte Aktualisierung am  01.07.2008 21:13:03