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Indien Mensch und Umwelt |
SympathieMagazin "Indien verstehen"lässt keine Zweifel aufkommen. Darüber nämlich, dass eine Indienreise zunächst eine Herausforderung für die Sinne ist, dann erst kommt allmählich auch der Verstand zu seinem Recht. Denn Indien vermag bis heute bei fast allen ... Besuchern stets beides zugleich auszulösen: Faszination und Irritation. Und wenn das nicht der Fall sein sollte, dann bleibt doch wenigstens noch das unaufhörliche Staunen - über die Vielfalt des Subkontinents und seine (vermeintlichen) Widersprüche. |
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Länder & Regionen Letzte Aktualisierung: 06.08.2007 Indien
Kastenwesen und Mikrochip, Maharadschas und Tausend
GöttInnen, Elend und Kinderarbeit: Indien ist das
Land der grossen Gegensätze. Mit über einer
Milliarde Menschen entwickelt es sich im dauernden
Widerspruch, und zwar rasant.
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06.08.07
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Gewalt gegen Frauen Gewalt gegen Frauen geht in Indien weit über
die alltäglichen sexuellen Übergriffe in und außerhalb des
Hauses hinaus. Weibliche Föten werden gezielt abgetrieben und
kleine Mädchen so sehr vernachlässigt, dass sie wesentlich öfter
an heilbaren Krankheiten sterben als Jungen. In manchen
ländlichen Regionen Indiens werden neugeborene Mädchen gleich
nach der Geburt umgebracht. Solche Praxis hängt zum Teil damit
zusammen, dass Familien sich hoch verschulden müssen, um die für
die Verheiratung einer Tochter erforderliche Mitgift
aufzubringen. |
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Benachteiligungen der Kastenlosen Das System der sozialen und materiellen Benachteiligungen der Kastenlosen (die sich selbst Dalits, „Unterdrückte“ nennen) ist schon lange verboten. Indische Gesetze sehen für Dalits besondere Quoten in Schulen, Universitäten, im öffentlichen Dienst, in den Dorfverwaltungsräten sowie finanzielle Erleichterungen vor. Doch vor allem auf dem Land wissen die einflussreichen Eliten diese Maßnahmen immer wieder zu boykottieren. |
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Projektbericht 2006 |
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In Kalkutta leben und schlafen schätzungsweise 1 Millionen Menschen auf der Strasse Die Story von Tara und Ihrer Familie |
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Auf unser Indien Reise 2004 begegneten
wir Tara und Induschi zum ersten mal. |
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Auf unserer Indienreise 2005
treffen wir Tara und Ihre Familie wieder. Wir treffen uns mit unseren Freunden Alok, Tara, und Induschi. Ihre Lebenssituation hat sich sichtlich verbessert. Wir besuchen zusammen Induschi's Nursery School und einen Freizeitpark. Sie müssen aber leider, wie mehr als eine Million anderer Menschen in Kolkata auch, immer noch auf der Strasse leben und schlafen. Am Ende unserer Reise Treffen wir unsere Freunde noch einmal. Wir besuchen zusammen einen Tempel am Stadtrand und wir erleben den fürchterlichen Verkehr von Kolkata hautnah. Anschliessend essen wir zusammen in unserem Zimmer und besprechen zusammen, wie wir Ihnen zu einer Mietwohnung verhelfen können. |
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Auf meiner Indienreise 2007 treffe ich Tara und
Ihre Familie wieder. |
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über 70 Prozent unserer Patienten in Howrah, einem der vielen großen
Slumgebiete Kalkuttas, sind Kinder. Zwei von drei Kindern, die unter
fünf Jahre alt sind und in unsere Ambulanz gebracht werden, sind
schwer unterernährt. So muß neben der medizinischen Versorgung oft
zunächst einmal mit Zusatznahrung geholfen werden. Häufig führen
Mangelerscheinungen in Verbindung mit einer Infektionskrankheit -
wie beispielsweise den Masern - zur Erblindung der Kinder. Die
allermeisten von ihnen haben Würmer oder andere Parasiten. Unsere
Ärzte leben mitten im Slum bei ihren Patienten - wenn auch
vergleichsweise fürstlich untergebracht: Wir haben eine Dusche und
zwei eigene Toiletten - für unsere Nachbarn ein unerreichbarer
Luxus. Und jede Ärztin und jeder Arzt hat ein kleines Zimmerchen,
während unsere Patienten in vergleichbaren Räumen oft mit sechs oder
acht Personen wohnen. |
Granit aus Indien: Kindersklaven schuften für Schweizer KundenFür Küchenabdeckungen, Gartenwege und Grabsteine aus Granit schuften in indischen Steinbrüchen Kinder. Ein neues Label will dem ein Riegel schieben. mehr … |
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Letzte Aktualisierung am 01.07.2008 21:13:03
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