Freitag den 27.04.2007
Sanjiang - Pigan - Guilin
Heute erwartet
uns ein Prachtstück von Dong-Architektur: die Anfangs des
zwanzigsten Jahrhunderts erbaute Chengyang Wind-und-Regen-Brücke.
Die aus Holz und Stein erbaute Brücke ist über sechzig Meter
lang, und beherbergt fünf reich verzierte Pavillons. Dass das
ganze Bauwerk ohne einen einzigen Nagel auskommt, ist ein
zusätzlicher Hinweis auf das architektonische Können der Dong.
Die 90 km lange Strasse
von Sanjiang bis nach
Longsheng
ist auf der ganze Länge eine einzige Baustelle.
Longsheng - Die
Reisterrassen am „Drachenrücken
Das Wetter wir nun bis am
Sonntagabend gleich sein, Regen und Nebel.
Doch es gibt immer wieder nebelfreie Momente, in denen man die gesamte
Pracht
dieser gigantischen Reisterassen erahnen kann.
Aber auch der Nebel gibt dieser Landschaft einen ganz besonderen
Reiz.
Und gegen Regen kann man sich ja schützen.
Gleich nach der Ankunft mach ich
mich auf Entdeckungstour.
Die Frauen des 2 Stunden weit entfernten ZhongLiu Village
warten auf Touristen um gegen ein kleinen Betrag ihre langen Haar zu
zeigen.
Immer wieder treffe ich auf diese Frauen und wir haben es immer lustig
zusammen.
Aussicht am Abend von unserem
Zimmer aus.
Samstag den 28.4.2007
Pingan
Es regnet mehr oder weniger den ganzen Tag bei viel Nebel.
Doch los geht es. Am Morgen wandern wir zum Old Zhuang Village.
Wir sind froh, dass wir nicht die einzigen verrückten waren,
als wir auf der Wind- und Regenbrücke ein chinesisches Touristen Paar
trafen.
Später im Dorf werden wir zu einem Kartoffel Schnaps eingeladen. Wir
unterhalten uns, mit Hilfe unseres Guides, über die unterschiede der
Landwirtschaft, von hier und der Schweiz.
Es war spannend für beide Seiten.
Am Nachmittag streikt unser Guide und ich nehme mir
eine Mann aus dem ZhongLiu Village als Guide,
da ich bei diesem Wetter lieber auf sicher gehen wollte.
Mit Hilfe unseres Guides, handle ich einen Preis aus und erkläre dem
Lokalen, dass er mich auch wieder zurückbringen muss. Ein Weg
dauert knapp 2 Std.
Es klappte alles besten, ich wurde noch zur Familie des Lokalen Guides
eingeladen und ich besuchte auch noch die Dorfschule. Am Schluss hiess
es noch Abschied zu nehmen von den " Langehaare Frauen "
Diese zwei Tage in Pingan waren auch bei diesem miesen
Wetter eine tolle Sache.
Der Nebel verwandelt diese Traumlandschaft in etwas Mystisches.
Und gegen Regen kann man sich bekanntlich ja schützen.
Sonntag den 29.04.2007
Pingan - Guilin
Fahrt im Regen runter nach Guilin
und Besichtigung der Schilfrohrflötenhöhle.
Heute bin ich wegen dem " Sauwetter " schon
etwas missmutig,
weil ich mir für die morgige Li Flussfahrt schon anderes
Wetter wünschte.
Am Nachmittag und Abend
spazieren wir durch die moderne Stadt mit vielen Einkaufsmöglichkeiten
und einem grossen Nachtmarkt. Das Wetter gegen den Abend langsam besser.
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