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China ist auferstanden, mit diesen
Worten rief
Mao Zedong
am 1.Oktober 1949 vom Tor des Himmlischen
Friedens - 1952 wurde die versprochene
Landreform in Angriff genommen: Hunderten Millionen Bauern wurde Land
zugeteilt, das den Grossgrundbesitzern enteignet worden war.
Hunderttausende Grossgrundbesitzer wurden vor das Volkstribunal gestellt
und meistens zu Tode verurteilt. Tibet wurde durch einen brutalen
Feldzug erobert, und auch andere Gebiete zurück erobert.
Ab 1957 landeten hunderttausende
Intellektueller in Arbeitslagern. Mao propagierte 1958 den grossen
Sprung, der bald in einer Katastrophe endete. 1961 wurden privat Initiativen
wieder langsam zugelassen so dass sich die Wirtschaft langsam zu Erholen
begann. Doch Mao inszenierte einen weiteren
Machtkampf der fatale folgen haben sollte: die Kulturrevolution.
Politiker, Intellektuelle und Künstler, aber auch einfache Leute vielen
dem Terror zum Opfer. Schätzungen sprechen von 100 Millionen Toten. Erst
1969 flauten die landesweiten Massenkampagnen ab doch die
unsinnigen Strukturen blieben. 1976 dann musste auch Mao endgültig
das Ruder abgeben. 1978 begannen die
Wirtschaftsreformen. Die Parteibürokratie blieb aber bis heute mit der
Wirtschaft verbunden. Der Ruf nach Demokratie wurde
weiterhin unterdrückt. Am 4. Juni 1987 wurden tausende Demonstranten bei
der gewaltsamen Räumung Tian’anmen Platzes getötet. Beim anschliessenden
Schauprozess wurden weitere Tausende zu Lagerhaft verurteilt. Es
brauchte Jahre bis China seine Isolation nach dem Massaker überwinden
konnte. Heute geht es einem grossen Teil der Bevölkerung besser als
früher. Politisch bleibt China jedoch eine Diktatur, bei der im
Hintergrund immer die Polizei und das Militär. |
China
weist die höchsten Berge und die tiefsten Tälern der Welt auf,
Wüsten, fruchtbare Ebenen, dunkle Nadelwälder und tropischen Regenwald,
Flüsse die zu den längsten überhaupt zählen. Die Entfernung zwischen der
nördlichsten Stadt an der Grenze zu Russland bis Südchinesischen Meer
beträgt etwa
5500 km und von der westlichen Grenze bis zum östlichsten
Punkt sind es etwa 5200 km. Chinas Landesgrenze beträgt mehr als 20’000
km und die Küste ist über 18'000 km lang.
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Ein Fünftel der Menschheit |
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Heute sind es wohl rund 1.3 Milliarden
Menschen die in China leben, mehr als in der USA und in
Europa zusammen. Grosse Ausfälle hat es in den Zeiten
des „Grossen Sprungs“ zwischen 1952 – 1962 gegeben
als schätzungsweise 30 bis 40 Millionen Chinesen
verhungert sind, und in der Kulturrevolution von 1966
bis 1969 der nach manchen Schätzungen bis zu 100
Millionen Menschen zum Opfer gefallen sind.
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