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Die Junta in Burma,
eine skrupellose Mörder- und Tyrannenbande


Nargis“ zerschmetterte Asiens Reisschüssel
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Trinkwasserversorgung und Wiederaufbau sind größte aktuelle Herausforderungen

Caritas-Helfer aus Burma zurück: "Mehr als die Hälfte noch immer ohne Hilfe"

(PR-inside.com 11.06.2008 09:36:35) - "Mehr als die Hälfte der Opfer des Wirbelsturm Nargis in Myanmar/Burma Anfang Mai sind nach wie vor auf sich allein gestellt", schlägt der soeben vom Katastrophengebiet zurückgekehrte, österreichische Caritas-Helfer (Name aus Sicherheitsgründen nicht genannt) Alarm. Über lokale, burmesische Partnerorganisationen hat es die Caritas geschafft, dass Hilfe trotz enorm schwieriger Bedingungen möglich ist und die Menschen erreicht. Insgesamt versorgen die Caritas und ihre lokalen Partner rund 200.000 Personen mit Essen, Wasser, Kleidung, Hygieneartikeln. Nun beginnt auch der Wiederaufbau.

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Rundschau vom 21.05.2008
Erste Hilfe: Schweizer Hilfswerke in Burma
Deza und Unicef gehören zu den ersten Organisationen, die in das  Katastrophengebiet von Burma vorstossen konnten.
Die Rundschau zeigt exklusive und schockierende Bilder aus der Krisenregion.

V i d e o
 

HILFSGÜTER FÜR BURMA
Uno fürchtet miese Tricks der Junta
Zynisches Katz- und Mausspiel im Angesicht einer humanitären Katastrophe: Die burmesische Militärregierung besteht darauf, internationale Hilfsgüter selbst zu verteilen. Beobachter vermuten,
dass die Junta mit der Not Geschäfte machen will.

Rangun - Tote, Zerstörung, Verwesungsgeruch über dem Land, verzweifelte Menschen, denen nichts geblieben ist - und die Junta in Burma erlaubt sich ein zynisches Katz- und Mausspiel mit internationalen Hilfsorganisationen. So kann der geplante Flug einer US-Transportmaschine mit Hilfsgütern nach Burma nun doch nicht stattfinden, der zunächst grünes Licht von der Regierung erhalten hatte. Es sei unklar, ob die zuvor verkündete Einreiseerlaubnis durch die Militärjunta in Burma ein Missverständnis gewesen sei oder ob die Junta diese zurückgezogen habe, sagte US-Botschafter Eric John in Bangkok.

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Flucht - aber wohin?
Helfer arbeiten mit Hochdruck daran, Opfer des Wirbelsturms vor den Regenfällen in Sicherheit zu bringen.
Nach Informationen des Online-Magazins «Irrawaddy News» begannen die Behörden in Rangun, Überlebende, die Zuflucht in Klöstern und Schulen gefunden hatten, nach Hause zu schicken. «Wo sollen sie hin?» fragte ein Einwohner Ranguns fassungslos. «Ihre Häuser sind zerstört.»
Die Opfer seien in staatliche Lager dirigiert worden, doch reichten die Zelte bei weitem nicht aus, berichtete die Zeitschrift. In der zerstörten Hafenstadt LaButta sollen 10'000 Menschen in ein Fussballstadion umziehen. Dort stünden aber nur 60 Zelte für 1000 Menschen

Burma beschlagnahmt Hilfsgüter
UNO stoppt Luftbrücke
Nach der Beschlagnahmung von zwei Hilfsgütern durch das Militärregime in Burma hat das Welternährungsprogramm (WFP) der UNO die Luftbrücke ins Land unterbrochen. Die Unterstützung werde bis auf weiteres ausgesetzt, erklärten die Vereinten Nationen in Bangkok. Unterdessen hat die burmesische Regierung erneut bekräftigt, an dem fürs Wochenende geplanten Referendum festzuhalten.
«Wir werden unseren sehr kleinen Luftbrücken-Einsatz stoppen, bis wir von den Behörden Garantien bekommen», sagte der für Asien zuständige Leiter des UNO-Programms dem Fernsehsender CNN.

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Bushs versteckte Burma-Agenda

Die USA präsentieren sich in der Burma-Katastrophe als unbürokratischer Krisenhelfer. Doch tatsächlich versucht die Regierung Bush, das Drama politisch auszuschlachten. Diese Strategie verschärft das Misstrauen der Militärjunta - Hilfsorganisationen protestieren.

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Unermessliche Reichtümer angehäuft

Experten: Junta-Generäle verfügen über immense Reichtümer.

Eine neue Hauptstadt namens "Wohnsitz der Könige", luxuriöse Hochzeitsfeiern von Familienmitgliedern und palastähnliche Villen: Burmas regierende Generäle haben beim Geldausgeben keine Bedenken. Doch angesichts der Zehntausenden Todesopfern und der bis zu zwei Millionen Hilfsbedürftigen in ihrem Land nach dem verheerenden Wirbelsturm "Nargis" blieben die Militärmachthaber knauserig. Dabei verfügen die Junta-Generäle nach Angaben von Experten über immense Reichtümer.

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ZYKLON-KATASTROPHE IN BURMA
Zehntausende Tote - Seuchen und Hunger drohen
Burma am Abgrund: Zeugen berichten von der schlimmsten Naturkatastrophe seit dem Tsunami 2004. Inzwischen ist von 22.000 Toten die Rede,
Reisfelder sind vernichtet, Seuchen drohen -
doch die Junta lässt Helfer nur unter Auflagen ins Land.
Bevor die Junta den Ärmsten hilft ,
räumen die Militärs erst Villenviertel auf.

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KATASTROPHE IN BURMA
Junta verteilt verrotteten Reis
Neue Vorwürfe gegen die Militärjunta in Burma: Die Menschen im Land kämpfen ums Überleben, das Ausland schickt Hilfsgüter - doch die Lebensmittel erreichen die Burmesen zu spät oder gar nicht nicht. Helfern zufolge verteilt die Armee sogar verrotteten Reis an die eigene Bevölkerung.
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Das andere Burma (Myanmar)
Burma hat sich in den letzten Jahren für den Tourismus geöffnet, es gibt aber Sperrzonen und Gebiete, die nur mit offiziellem Führer betreten werden können.
Die Schweizerin Irene Marty reiste insgesamt neun Mal nach Burma, acht Mal davon illegal.
Nur so konnte sie ihren Film «Im Schatten der Pagoden - das andere Burma» realisieren.

Ein Dokumentarfilm (53 Min. und 80 Min.) über den Völkermord
an den ethnischen und religösen Minderheiten Burmas.
Was als Bilderbuchreise beginnt, endet bei intern Vertriebenen im Dschungel Burmas.

Eine Produktion der

KAIROS-Film GmbH Bellerivestrasse 42 8008 Z ü r i c h
Tel. +41 44 388 10 61 Fax +41 44 388 10 99
E-Mail:
imarty@kairosfilm.ch


Seit 1962 herrscht in Burma ein autoritäres Militärregime,
das die Menschen brutal unterdrückt.
Obwohl das Land sehr reich ist an Bodenschätzen, leben die Burmesen in extremer Armut.
Besonders repressiv geht das Regime gegen ethnische oder religiöse Minderheiten vor.
Tausende von Menschen sind vor den gewalttätigen Übergriffen der Armee im Landesinneren auf der Flucht.
Ganze Dörfer werden verbrannt, Menschen getötet und ihre Reisfelder vermint,
damit die Familien nicht zurückkehren und ihre Felder neu anbauen können.
 
Caritas hilft burmesischen Vertriebenen und Flüchtlingen

BURMA

Angaben zur Geschichte Burmas
Burma ist ein Vielvölkerstaat. Rund 67 ethnische Gruppen werden geschätzt : Burmanen, Shan, Karen, Rohingya, Mon, Kachin, Chin, Arakani u.v.m. Sie unterscheiden sich in Sprache, Kultur und Religion. Bevor die Kolonialherren kamen wurden die Gebiete des heutigen Burma von den Burmanen dominiert. Nach drei Anglo-Burmesischen Kriegen wurde ganz Burma 1886 Teil von British India.
Der wirtschaftliche Aufschwung führte zur Überfremdung und löste in den 30er Jahren die Unabhängigkeitsbewegung aus. Ihr Anführer wurde Aung San, ein Burmane. Nach jahrelangem Kampf erlangt Burma 1948 Unabhängigkeit von den Briten. Mit der Ermordung von Nationalheld Aung San nimmt die verheissungsvolle Entwicklung der jungen demokratischen Union eine tragische Wende. Ein Bürgerkrieg beginnt, 1962 putschen sich die Militärs an die Macht und proklamieren den „Eigenständigen, burmesischen Weg zum Sozialismus“. Die Grenzen werden geschlossen, ausländische Journalisten des Landes verwiesen. Eine Schreckensherrschaft beginnt. Erst die Massaker an unbewaffneten Demonstranten, Männer, Frauen und Kindern, bringen Burma 1988 weltweit in Schlagzeilen. General Ne Win tritt ab, der State Law Order and Restoration Council SLORC übernimmt die Macht, alles Generäle aus den Reihen Ne Wins. Dank Druck des Auslands werden 1990 freie Wahlen durchgeführt. Resultat : 82 % der Sitze gehen an die Nationale Liga für Demokratie, die von Aung San Suu Kyi, Tochter von Nationalheld Aung San, angeführt wird. Doch die Junta erklärt das Wahlergebnis als ungültig.1996 wechseln nochmals Namen, aus SLORC wird SPDC, State Peace and Development Council. Im darauf folgenden Jahr wird Burma in die ASEAN aufgenommen. Bis heute bleiben in Burma Generäle an der Macht, die nicht nur politische Aktivisten verfolgen ! Von der Schreckensherrschaft in Burma sind vor allem Zivilisten, ethnische und religiöse Minderheiten, Männer, Frauen und Kinder betroffen.
Burma heute
Die Kontrolle der Bevölkerung durch den herrschenden „Militär-Machtapparat“ ist fast lückenlos und seit langem eingespielt, über ein umfassendes Netzwerk von Polizei, Militär und Spitzel. Die ganze Bevölkerung wird eingeschüchtert. Zwangsumsiedlung und Enteignung sind ebenso an der Tagesordnung wie Zwangsarbeit. Mehr als eine Million Zwangsarbeiter, bestätigt die Int. Labour Organisation ILO in ihren Berichten. Am schlimmsten der Missbrauch der ethnischen Minderheiten in entlegenen Gebieten. Tag für Tag verlassen Männer, Frauen und Kinder ihre Heimat, weil ihnen ihre Lebensgrundlage entzogen wurde, sie unterdrückt, ausgebeutet, verfolgt und wie Tiere abgeschlachtet werden.
Rund 150’000 Flüchtlinge aus Burma leben in offiziellen Lagern in Thailand. In Bangladesh waren es Ende 90er Jahre über 250′000, vor allem Moslem. Noch mehr haben sich unter die lokale Bevölkerung, entlang der Grenze zu den Nachbarstaaten gemischt. Den nach Burma reisenden Touristen bleibt diese Seite des exotischen Landes vollkommen verborgen. Dem streng überwachten und kontrollierten Tourismus steht nur ein „kleiner Korridor“ zur Besichtigung frei, von dem niemals abgewichen werden kann. Jedes politische Gespräch – auch ohne Anwesenheit von Kamera und Mikrofon – gefährdet die burmesischen Gesprächspartner existenziell. Kritische Gespräche mit der Bevölkerung sind nur in Gebieten, die von den Freiheitskämpfern kontrolliert werden,
oder ausserhalb des Landes möglich.
 

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Letzte Aktualisierung am  26.06.2008 20:58:06